In 5 Schritten zum eigenen Kräutergarten

ein guter Kräutergarten braucht einen BAum oder einen anndora® Sonnenschirm

Frische Kräuter verleihen jedem Gericht das gewisse Etwas und stammen idealerweise direkt aus dem eigenen Garten, vom Balkon oder von der Fensterbank. Dafür muss man weder Profikoch noch erfahrener Gärtner sein.
Küchen- und Heilkräuter sind pflegeleicht, benötigen nur wenig Platz und lassen sich mit geringem Aufwand erfolgreich anbauen.
In diesem Beitrag zeigen wir Ihnen, wie Sie in fünf einfachen Schritten Ihren eigenen Kräutergarten anlegen und schon bald frische Kräuter selbst ernten können.

verschiedene Gartenkräuter für den Garten
Bildquelle: Pixabay congerdesign

1. Die Kräuterauswahl

Bevor Sie Ihren Kräutergarten anlegen, sollten Sie sich überlegen, welche Kräuter Sie anbauen möchten.
Neben beliebten Klassikern wie Petersilie und Dill erfreuen sich auch mediterrane Kräuter wie Rosmarin, Thymian oder Oregano großer Beliebtheit.
Allerdings unterscheiden sich die einzelnen Arten teilweise deutlich in ihren Ansprüchen an Standort und Boden.

Als Faustregel gilt: Je sonniger ein Kraut stehen möchte, desto weniger nährstoffreich sollte der Boden sein. Viele mediterrane Kräuter gedeihen besonders gut in trockenen, durchlässigen und eher nährstoffarmen Böden. Schattenliebende Kräuter bevorzugen hingegen humusreiche, feuchte Standorte mit einer guten Nährstoffversorgung.

In den meisten Gärten sind bereits ausreichend Nährstoffe vorhanden. Dennoch lassen sich Kräuter hinsichtlich ihrer Standort- und Nährstoffansprüche grob in vier Kategorien einteilen:

A. Wenige Nährstoffe und viel Sonne
z.B.: Rosmarin, Thymian, Salbei, Oregano, Lavendel

B. Einige Nährstoffe und etwas Sonne
z.B.: Dill, Koriander, Melisse, Minze

C.Humus, Halbschatten, leicht feucht
z.B.: Estragon, Majoran, Schnittlauch, Kresse, Petersilie

D. Humus, viel Schatten, sehr feucht
z.B.: Bärlauch, Waldmeister

Rosmarin in einem Blumentopf
Bildquelle: Pixabay congerdesign

2. Der Standort

Ob im Gartenbeet, im Balkonkasten oder auf der Fensterbank: Frische Kräuter lassen sich nahezu überall anbauen.
Damit die Pflanzen optimal gedeihen, sollte der Boden jedoch auf ihre jeweiligen Bedürfnisse abgestimmt werden.
Als Grundlage eignet sich in den meisten Fällen handelsübliche Blumenerde, die je nach Kräuterart angepasst werden kann.

Entfernen Sie zunächst das Unkraut und lockern Sie die Erde gründlich auf. Anschließend können Sie das Substrat mit Sand oder Kompost anreichern, um die gewünschte Struktur und den passenden Nährstoffgehalt zu erzielen.
Besonders wichtig ist eine gute Durchlässigkeit des Bodens: Staunässe und schwere, lehmige Erde können das Wachstum vieler Kräuter erheblich beeinträchtigen.
Ideal ist ein pH-Wert von mindestens 6,5. Liegt dieser darunter, kann eine gezielte Kalkgabe helfen, den Boden zu verbessern.

Wer seinen Kräutergarten im Freien anlegt, kann die Beete zusätzlich optisch aufwerten.
Einfassungen aus Buchsbaum, Schnittlauch oder anderen niedrig wachsenden Pflanzen sorgen für eine ansprechende Struktur, während Findlinge oder Klinkersteine klare Beetgrenzen schaffen.
Da Kräuter unterschiedliche Ansprüche an Standort und Boden haben und sich manche Arten gegenseitig im Wachstum beeinträchtigen können, empfiehlt es sich, mehrere Beete oder Pflanzbereiche anzulegen.
Wege zwischen den Beeten lassen sich einfach und dekorativ mit Kies oder Rindenmulch gestalten.

Eine Kräuterpflanze, die in ein Beet gesetzt wird

Auch ohne Garten müssen Sie nicht auf frische Kräuter verzichten.
Für Balkon, Terrasse oder Fensterbank eignen sich besonders Tontöpfe, da sie Wärme und Feuchtigkeit gut speichern und so ein günstiges Wachstumsklima schaffen.
Die Gefäße sollten einen Durchmesser von mindestens 14 Zentimetern besitzen und über Abflusslöcher verfügen, damit überschüssiges Wasser problemlos ablaufen kann.
Untersetzer und eine Drainageschicht aus Kies oder Blähton helfen zusätzlich, Staunässe zu vermeiden.

Auf einem Balkon herrschen allerdings andere Bedingungen als im Garten.
Die Pflanzen sind häufig stärkerem Wind ausgesetzt und erhalten je nach Ausrichtung weniger Sonnenlicht oder Niederschlag.
Deshalb empfiehlt es sich, robuste und kompakt wachsende Kräuter auszuwählen sowie regelmäßig zu gießen.

Besondere Ansprüche stellt beispielsweise Basilikum. Da es sich nicht mit allen Kräutern verträgt und andere Standortbedingungen bevorzugt, sollte es möglichst in einem eigenen Topf kultiviert werden.
Basilikum liebt Wärme und eine gleichmäßige Bodenfeuchte, verträgt jedoch weder pralle Mittagssonne noch anhaltenden Regen besonders gut. Ein geschützter, heller Standort ist daher ideal.

Wer nur wenig Platz zur Verfügung hat, kann auf fertig abgestimmte Kräutermischungen zurückgreifen. Sie ermöglichen auch auf kleinstem Raum den Anbau einer vielseitigen Auswahl an Küchenkräutern und bieten einen unkomplizierten Einstieg in den eigenen Kräutergarten.

3. Die Aussaat

Der ideale Aussaatzeitpunkt hängt von der jeweiligen Kräuterart ab.
Einjährige Kräuter werden meist ab Mai direkt ins Beet oder in Pflanzgefäße gesät.
Viele mehrjährige Arten können im Herbst ausgesät werden, lassen sich jedoch ebenso problemlos im Frühjahr als Jungpflanzen setzen. Wer bereits etablierte Kräuter besitzt, kann einige Arten zudem durch Stecklinge vermehren.
Dazu werden im Spätsommer mehrere Zentimeter lange Triebspitzen abgeschnitten und in Anzuchterde gesteckt.
Bei gleichmäßiger Feuchtigkeit bilden sich nach einiger Zeit neue Wurzeln.

Besondere Aufmerksamkeit benötigen Kräuter vor allem in der Anwachsphase.
Sämlinge und frisch gesetzte Pflanzen sollten regelmäßig gegossen werden, bis sie sich gut etabliert haben. Später kommen viele Kräuter mit deutlich weniger Pflege aus.

Bei der Pflanzung sollten Kräuter nicht nur nach ihren Standortansprüchen gruppiert werden.
Auch die Verträglichkeit der einzelnen Arten spielt eine wichtige Rolle.
Einige Kräuter können sich gegenseitig im Wachstum beeinträchtigen und sollten daher möglichst nicht direkt nebeneinander stehen.
Als ungünstige Nachbarschaften gelten beispielsweise:

  • Dill und Estragon
  • Kamille und Minze
  • Thymian und Majoran
  • Minze und Salbei
  • Fenchel und Kümmel
  • Basilikum und Melisse

Eine besondere Rolle nimmt die Zitronenmelisse ein.
Zwar harmoniert sie nicht optimal mit Basilikum, fördert jedoch das Wachstum vieler anderer Kräuter und wird zudem seit Langem als Heilpflanze für ihre beruhigenden Eigenschaften geschätzt.

Achten Sie bei der Beetplanung außerdem auf die spätere Wuchshöhe der Pflanzen.
Niedrig wachsende Kräuter sollten am Rand platziert werden, während größere Arten ihren Platz eher im Zentrum oder Hintergrund des Beetes finden.
So bleiben alle Pflanzen gut erreichbar, erhalten ausreichend Licht und konkurrieren weniger miteinander.

grüner Basilikum

4. Die Kräutergarten-Pflege

Mit der richtigen Pflege bleiben Kräuter über viele Monate hinweg gesund, aromatisch und ertragreich.
Regelmäßiges Ernten fördert das Wachstum und regt viele Arten zu einem buschigen Neuaustrieb an. Zusätzlich empfiehlt es sich, die Pflanzen von Zeit zu Zeit zurückzuschneiden.
Für einen sauberen Schnitt eignet sich eine scharfe Garten- oder Kräuterschere besonders gut.

Stark genutzte Kräuter wie Petersilie oder Basilikum profitieren während der Wachstumsphase von einer gelegentlichen Nährstoffgabe.
Eine leichte Düngung alle drei bis vier Wochen ist in der Regel ausreichend. Hierfür kann handelsüblicher Blumendünger verwendet werden, der entsprechend den Herstellerangaben verdünnt wird.
Da einige Kräuterarten nur eine begrenzte Lebensdauer besitzen, sollten sie regelmäßig nachgesät oder durch neue Pflanzen ersetzt werden.

Durch ihre ätherischen Öle sind viele Kräuter vergleichsweise widerstandsfähig gegenüber Schädlingen.
Kommt es dennoch zu einem Befall, reichen oft einfache und umweltschonende Maßnahmen aus.
Entfernen Sie betroffene Pflanzenteile und spülen Sie die Kräuter vorsichtig mit Wasser ab.
Eine Sprühflasche erleichtert dabei die gezielte Behandlung.

Ebenso wichtig ist die regelmäßige Bodenpflege.
Lockern Sie die Erdoberfläche gelegentlich auf, damit Luft und Wasser besser eindringen können.
Besonders bei verdichteten oder verkrusteten Böden fördert dies ein gesundes Wurzelwachstum und verbessert die Versorgung der Pflanzen mit Nährstoffen und Feuchtigkeit.

verschiedene Kräuter wie Basilikum, Petersilie und Minze. Davor liegen Gartenhandschuhe, eine Gießkanne und Schaufel
Bildquelle: Pixabay JillWellington

5. Die Ernte

Nach der erfolgreichen Pflege folgt der schönste Teil: die Ernte.
Für ein besonders intensives Aroma empfiehlt es sich, Kräuter an trockenen, sonnigen Tagen zu ernten.
Die meisten Arten enthalten am Vormittag den höchsten Anteil an ätherischen Ölen und eignen sich daher besonders gut für die frische Verwendung in der Küche.

Oft fällt die Ernte jedoch so reichlich aus, dass nicht alle Kräuter sofort verbraucht werden können.
In diesem Fall bieten sich verschiedene Möglichkeiten zur Konservierung an. Viele Kräuter wie Thymian, Rosmarin, Salbei oder Oregano lassen sich problemlos trocknen.
Bündeln Sie die Triebe dazu locker und hängen Sie sie an einem trockenen, gut belüfteten Ort auf.
Nach dem Trocknen sollten die Kräuter lichtgeschützt und luftdicht aufbewahrt werden, damit Aroma und Qualität möglichst lange erhalten bleiben.

Alternativ können Kräuter auch in Öl eingelegt werden.
Besonders mediterrane Arten wie Rosmarin oder Thymian eignen sich hierfür hervorragend.
Zusammen mit Gewürzen wie Knoblauch oder Pfeffer entstehen aromatische Kräuteröle, die zahlreichen Gerichten eine besondere Note verleihen.

Empfindlichere Kräuter wie Petersilie, Schnittlauch oder Dill behalten ihr Aroma dagegen besser, wenn sie eingefroren werden.
Fein gehackt und portionsweise in Eiswürfelformen eingefroren, stehen sie jederzeit für die schnelle Verwendung in der Küche bereit.

So können Sie die Ernte Ihres Kräutergartens auch lange nach der Saison genießen und haben frische Aromen das ganze Jahr über griffbereit.

Flaschen mit Öl gefüllt aus Gartenkräutern
Bildquelle: Pixabay akmalgojra

Wenn Sie jetzt Lust auf einen eigenen Kräutergarten bekommen haben, ist der beste Zeitpunkt zum Starten genau jetzt.
Schon mit wenig Platz und überschaubarem Aufwand können Sie sich schon bald über frische Kräuter aus eigenem Anbau freuen.

Mit der richtigen Planung und Pflege entsteht im Handumdrehen eine grüne Oase im Garten oder auf dem Balkon, die Ihre Küche bereichert und das ganze Jahr über für aromatische Genussmomente sorgt.

Probieren Sie es aus und entdecken Sie, wie einfach der Weg zum eigenen Kräutergarten sein kann!

MYT-ING-011-Bodenanker-Aufbauanleitung

Bodenanker für ALU AMpelschirme

MYT-ING-011 ist der Bodenanker und sie können den einbetonieren und somit die Standfestigkeit des Ampelschirms von anndora® erhöhen.
Mit einem
Bodenanker, der einbetoniert wird, geben Sie Ihrem Schattenspender festen Halt und einen festen Standort.
Das Loch kann auch durchaus größer diemensioniert sein, wenn sie den Platz dafür haben.

1. Bodenanker – feste Verankerung für maximale Stabilität

Der Bodenanker für Ampelschirme von anndora. 
Das Fundament sollte eine Mindestgröße von 40 x 40 x 40 cm haben.
Ein Fundament aus Beton ist wichtig, damit sie jeder Zeit den festen Grund für den doch schweren Ampelschirm bereitstellen.

Tatsächlich haben einige Kunden einen Betonschirmständer und eine Bodenhülse. Denn die Bodenhülse verbelibt immer im Boden und man kann auch mit dem Rasenmäher „drüber“ fahren wenn der Shcaft entfernt wird.

Hier die pdf Anleitung für den Aufbau:

Bodenanker - für anndora ampelschirm aus Aluminium
Bodenanker Schachtmasse

Das Fundament

Schachten Sie ein Loch welches die Bodenhülse gut aufnehmen kann und das auch je nach Boden größer sein sollte als 40x40x40cm wenn der Boden sehr weich ist empfehlen wir auch mal 100x100x100 cm dan sind sie auf der sicheren Seite.
Wissen Sie das ihr Boden sehr locker ist? 
Dann lieber größer.

Bodenanker für Ampelschirme aus verzinktem Stahl – stabile und platzsparende Befestigung

Der Bodenanker aus verzinktem Stahl bietet eine langlebige und platzsparende Lösung für die sichere Befestigung Ihres Ampelschirms. Durch die feste Verankerung im Boden erhält der Sonnenschirm einen besonders stabilen Stand und bleibt auch bei häufiger Nutzung zuverlässig an seinem Platz.

Nach der Montage wird der Ampelschirm einfach an den vorgesehenen Befestigungspunkten der Bodenplatte verschraubt. Die hochwertige Verzinkung schützt den Stahl vor Witterungseinflüssen und Korrosion und sorgt für eine hohe Lebensdauer.

Da der Bodenanker ebenerdig eingebaut wird, entfällt die Stolpergefahr eines herkömmlichen Schirmständers. Gleichzeitig bleibt die gesamte Fläche unter dem Sonnenschirm frei nutzbar. So genießen Sie mehr Bewegungsfreiheit auf Terrasse oder im Garten und schaffen eine dauerhafte, elegante Lösung für Ihren Ampelschirm.

Vorteile des Bodenankers auf einen Blick:

  • Passend für viele Ampelschirme und Sonnenschirme
  • Robuster, verzinkter Stahl für hohe Witterungsbeständigkeit
  • Dauerhafte und sichere Bodenverankerung
  • Platzsparende Alternative zum Schirmständer
  • Ebenerdige Montage ohne Stolperfallen
  • Mehr nutzbare Fläche unter dem Sonnenschirm
  • Ideal für Garten, Terrasse und Außenbereiche

• • Langlebig und korrosionsbeständig anndora® eben

Aussaatkalender und Tipps für den Garten

Der Frühling steht vor der Tür, es ist an der Zeit, Samen zu säen. Hier bekommen Sie nützliche Tipps für den Garten und einen zeitlichen Leitfaden für die Aussaat, damit Sie in diesem Jahr eine erfolgreiche Ernte erzielen können.

Zucchini, Karotten, Blumenkohl und anderes Gemüse aus dem Garten

Januar bis März - Die Vorbereitungsphase

In den Wintermonaten ist es wichtig, den Garten für den Frühling vorzubereiten, wenn das Wetter dies erlaubt. Entfernen Sie das Laub und Unkraut von den Beeten und düngen Sie den Boden, um Ihren Pflanzen eine optimale Grundlage für ein kräftiges Wachstum zu schaffen. Hier erfahren Sie, wie Sie Ihren Garten auf den Frühling vorbereiten können.

März bis Juni - Die Aussaatzeit beginnt

Mit dem Frühling beginnt die Hauptaussaatzeit. Hier sind einige Gemüsesorten, die im Frühjahr ausgesät werden können:

  • März:
    • Karotten
    • Radieschen
    • Spinat
    • Tomaten
    • Paprika
    • Sellerie
    • Gurken
    • Kohl
    • Brokkoli

  • April
    • Erbsen
    • Rote Beete
    • Kohlrabi
    • Zucchini
    • Auberginen
  • Mai:
    • Zucchini 
    • Kürbis
    • Gurken 
    • Bohnen
    • Mais
    • Rote Bete

Beachten Sie dabei, dass die optimale Zeit zur Aussaat (vor allem im Freien) abhängig von der Region, dem Klima und den lokalen Bedingungen ist. Nehmen Sie bei Bedarf also zeitliche Anpassungen vor, um für ein optimales Pflanzenwachstum zu sorgen.

Tipps zur Anzucht von Setzlingen

  1. Hochwertige Erde
    Verwenden Sie eine gute Aussaaterde oder Anzuchterde, die leicht und gut durchlässig ist. Düngen Sie gegebenenfalls die Erde auf Ihren Feldern, um optimale Bedingungen für die Setzlinge zu schaffen.

  2. Saatschalen oder Töpfe
    Verwenden Sie saubere Saatschalen oder kleine Töpfe, um die Samen zu säen. Alternativ können Sie auch Anzuchttöpfe aus Holzfasern verwenden, welche sich nach dem Einpflanzen in die Erde langsam zersetzen.

  3. Korrekte Aussaat-Tiefe
    Achten Sie darauf, die Samen in der richtigen Tiefe zu setzen. Zu tiefes oder zu flaches Einsäen kann das Wachstum beeinträchtigen. Nutzen Sie dafür geeignete Werkzeuge, um optimale Ergebnisse zu erzielen.

  4. Feuchtigkeit
    Halten Sie die Erde gleichmäßig feucht, aber nicht zu nass, um Schimmelbildung zu vermeiden und ein optimales Wachstum zu gewährleisten. Verwenden Sie einen Sprühnebler oder eine Sprühflasche für eine gleichmäßige Befeuchtung. So verhindern Sie ebenfalls, dass die Samen nicht aus der Erde an die Oberfläche gespült werden. 

  5. Wärme und Licht
    Stellen Sie die Setzlinge an einen warmen Ort und sorgen Sie für ausreichend Licht. Zu hohe Temperaturen können jedoch dafür sorgen, dass die Setzlinge in die Höhe schießen und keinen kräftigen Stamm bilden. Die Luftfeuchtigkeit darf ebenfalls nicht zu hoch sein, um Schimmelbildung zu vermeiden und optimale Bedingungen für die Pflanzen zu schaffen.

  6. Umtopfen 
    Wenn die Setzlinge groß genug sind, können sie vorsichtig in größere Töpfe oder ins Freiland gesetzt werden. Sorgen Sie gegebenenfalls für Stützhilfen oder Rankhilfen, um ein Abknicken der Pflanzen zu verhindern und ein kräftiges Wachstum zu unterstützen.

  7. Härten 
    Bevor Sie die Setzlinge endgültig ins Freiland pflanzen, gewöhnen Sie sie zunächst langsam an die Außenbedingungen. Dazu stellen Sie die Pflanzen einfach an warmen Tagen ins Freie und holen sie nachts wieder rein. Vermeiden Sie mögliche Frostgefahren, um die Setzlinge nicht zu schädigen.

Juli bis September - Pflege und Ernte

Im Sommer konzentrieren Sie sich auf die Pflege der Pflanzen sowie die Ernte. Hier sind einige Tipps für diesen Zeitraum:

  • Bewässerung
    Achten Sie darauf, die Pflanzen regelmäßig zu gießen, besonders bei heißem Wetter. Dabei sollten Sie das Gießen auf die frühen Morgenstunden oder die späten Abendstunden legen, um die Verdunstung des Wassers zu minimieren. Vermeiden Sie es, das Wasser auf die Blätter zu gießen, um Verbrennungen auf den Blättern zu verhindern.

  • Unkrautkontrolle
    Halten Sie Ihren Garten frei von Unkraut, damit Ihre Pflanzen stets ausreichend Nährstoffe bekommen und ungehindert wachsen können.

  • Erntezeit
    Haben Sie Ihre Pflanzen gut gepflegt und das Wetter spielt auch mit, können Sie bereits mit der Ernte der ersten Früchte beginnen. Lassen Sie die Früchte nicht zu lange hängen, denn sonst werden sie überreif und nehmen den anderen Früchten wichtige Nährstoffe weg.

Oktober bis Dezember - Vorbereitung auf den Winter

Im Herbst ist es wichtig, Ihren Garten auf die kommende kalte Jahreszeit vorzubereiten:

  • Pflanzen vorbereiten
    Entfernen Sie abgestorbene Pflanzenreste, um ein gutes Wachstum im Frühjahr zu ermöglichen. Packen Sie empfindliche Pflanzen ein und stellen Sie Kübelpflanzen ins Warme, damit sie vor Frost geschützt sind.

     

  • Bodenabdeckung
    Decken Sie den Boden mit Mulch ab, um die Feuchtigkeit zu speichern und Bodenfrost zu verhindern.

     

  • Frühblüher pflanzen
    Frühblüher wie Knoblauch und Zwiebeln können für den kommenden Frühling bereits in die Erde gesetzt werden.

Weitere Tipps, wie Sie Ihren Garten auf den Frühling vorbereiten, finden Sie hier.

Mit diesen Tipps gelingt es Ihnen garantiert, Ihren Garten optimal zu pflegen, sodass Sie sich das gesamte Jahr an kräftigen Pflanzen erfreuen können. Viel Spaß beim Gärtnern und genießen Sie die frischen Erträge aus dem eigenen Anbau!

Pergola richtig planen: So vermeiden Sie Konflikte mit Bauamt und Nachbarn

Pergola bauen: Was ist erlaubt – und was darf der Nachbar sagen?

Eine Pergola wertet den Garten optisch auf, bietet Schatten und schafft eine gemütliche Atmosphäre – kein Wunder, dass sie bei Hausbesitzern so beliebt ist. Doch bevor Sie mit dem Bau beginnen, sollten Sie sich über die rechtlichen Rahmenbedingungen informieren. Denn ob eine Genehmigung notwendig ist und wie nah die Pergola an die Grundstücksgrenze gebaut werden darf, regeln die Bundesländer unterschiedlich. Auch die Rechte der Nachbarn spielen eine Rolle.

Genehmigungsfrei? Das ist Ländersache

In vielen Bundesländern darf eine Pergola mit bis zu 30 m² Grundfläche und einer Höhe von maximal 3 Metern genehmigungsfrei errichtet werden. Allerdings gibt es regionale Unterschiede – was in Bayern erlaubt ist, kann in Nordrhein-Westfalen bereits genehmigungspflichtig sein. Außerdem ist es entscheidend, ob die Pergola freistehend gebaut oder direkt mit dem Haus verbunden wird.

Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte vorab beim zuständigen Bauamt nachfragen. So lassen sich spätere Unannehmlichkeiten vermeiden – etwa durch Auflagen, Bußgelder oder sogar den Rückbau.

Abstand zum Nachbargrundstück – was gilt?

Auch wenn eine Pergola genehmigungsfrei ist, müssen gesetzliche Abstandsflächen eingehalten werden. In der Regel gilt ein Mindestabstand von 3 Metern zur Grundstücksgrenze. Wird die Pergola näher an die Grenze gesetzt, ist in den meisten Fällen die schriftliche Zustimmung des Nachbarn erforderlich.

Ein offenes Gespräch mit den Nachbarn ist grundsätzlich empfehlenswert – besonders bei Grenzbebauung oder wenn die Pergola groß dimensioniert ist. Zwar haben Nachbarn kein generelles Vetorecht, sie können sich aber wehren, wenn ihre Rechte beeinträchtigt werden, etwa durch starke Verschattung oder ein störendes Erscheinungsbild.

anndora Pergola 3x3m und 3x4m

Bauen mit Augenmaß und Rücksicht

Der Bau einer Pergola sollte gut geplant sein – nicht nur aus gestalterischen Gründen, sondern auch rechtlich. Informieren Sie sich bei Ihrem Bauamt, halten Sie die Abstandsregeln ein und beziehen Sie Ihre Nachbarn mit ein. So schaffen Sie ein schönes, rechtssicheres Plätzchen im Grünen – ganz ohne Streit.

Wichtige Fakten im Überblick:

  • In vielen Bundesländern bis 30 m² Grundfläche und 3 m Höhe genehmigungsfrei

  • Unterschiede in den Landesbauordnungen beachten

  • Mindestabstand zur Grundstücksgrenze meist 3 Meter

  • Zustimmung der Nachbarn bei Grenzbebauung ratsam

  • Rücksprache mit dem Bauamt wird dringend empfohlen

anndora Pergola Aufbauvideo

Die anndora Pergola Aufbauvideos zeigen den Zusammenbau der Pergola mit Lamellendach mit einem Gestänge aus pulverbeschichtetem Aluminium.
Das ist Dein Pavillon.
Dieser Pavillon ist die perfekte Ergänzung für den Außenbereich: modern, langlebig und witterungsbeständig. Darunter ist genügend
Platz für eine gemütliche Sitzgruppe, einen Essbereich oder eine
stilvolle Lounge im Garten oder auf der Terrasse. Hier zeigen wir Ihnen, wie Sie die anndora Pergola aufbauen.

Sie erhalten die Pergola in mehreren Kartons.
Diese Aufbauanleitung wird ihnen helfen, einfach und mit einigen Schritten diesen Wetterschutz zu errichten.
Die Pergola gibt es bei anndora.de .
Das Team der Produktinnovatoren bei anndora hat lange geprüft und recherchiert und diese Produkte in 3x3m und 3x4m sind das Resultat, was Sie nun endlich erwerben können.
Seit fast 20 Jahren beschäftigt sich anndora.de mit dem Sonnenschutz in Ihrem Garten auf der Terrasse und Balkon.
Diese Pergola ist schon etwas für die große Fläche und stabil genug um auch auf einer Dachterrasse installiert werden zu können.

Verwendung von Bodenhülsen

anndora Bodenhülse aus Edelstahl für große Sonnenschirme zum Einbetonieren, inklusive Adapterringe

Sie haben sich einen neuen Sonnenschirm gekauft, der Ihnen im Garten, auf Balkon oder Terrasse Schatten spenden soll. Damit dieser an Ort und Stelle bleibt und Sie nicht immer den Schirmständer hin und her rücken müssen, empfiehlt sich die Verwendung
von Bodenhülsen.

Terrasse, Gartenmöbel, SonnenschirmDiese sind eine platzsparende Alternative zu herkömmlichen Sonnenschirmständern und besonders für große Schirme geeignet. Zum Beispiel in der Gastronomie werden die Schirme mit dieser Methode der
Verankerung im Boden fixiert. Weiterer Vorteil von Bodenhülsen ist, dasssie wenig Platz wegnehmen. Ein Schirmständer ist oft im Weg und benötigt viel Platz zur Lagerung. Dies brauchen Sie bei einer Bodenhülse
nicht zu berücksichtigen. Sie wird in den Boden eingeschlagen oder
betoniert.

Beachten Sie jedoch: Egal wie fest der Schirm verankert ist, gegen Sturm ist er nicht gewappnet. Bei starkem Wind kann er schnell aus der Hülse gerissen werden oder der Stamm bricht ab. Räumen Sie Ihren Sonnenschirm bei schlechtem Wetter also besser hinein. Denn, je größer der Schirm
ist, desto höher ist die Gefahr, dass der Wind ihn packt und aus der
Verankerung reißt.

So verankern Sie Ihre Bodenhülse richtig

Es gibt verschiedene Arten von Hülsen.
Spiralförmige Hülsen werden in das Erdreich gesteckt bzw. geschraubt. Sie können bis zu 50 cm tief in die Erde vordringen.Statt den Boden aufzulockern, verdichten Sie diesen. Daher sollten Sie sich mit entsprechenden Verlängerungen behelfen.
Bodenhülsen die einem Rohr ähneln, können eingegraben werden. So sind sie fest verankert.

Bodenhülse, Stahl, Sonnenschirmständer, 8600-060-310

So betonieren Sie die Bodenhülse ein – damit gehen Sie auf Nummer sicher

Heben Sie mit einem Spaten ein quadratisches Loch aus. Die Wände des
Loches sollten glatt und fest sein. Stellen Sie die Bodenhülse nun auf
den Boden des ausgegrabenen Loches. Halten Sie sich an die
Herstellerangaben und füllen Sie den Beton auf.

Tipp! Erkundigen Sie sich im Baumarkt nach einem bereits fertig gemischten Beton, der schnell abbindet.

Tipp 10: Gartengeräte + Gartenmöbel

Der Winter naht, umso wichtiger ist es, dass Sie Ihre Gartenmöbel, -geräte und Sonnenschirme auf die kalte Jahreszeit richtig vorbereiten und entsprechend einlagern.

Gartengeräte kontrollieren und einlagern

Gartengeräte wie z.B. Rasenmäher, Teichpumpen, Gartenschlauch und Co. sollten den Winter nicht draußen verbringen.
Stellt diese am besten in die Garage oder in den Keller.
Vorher aber gründlich reinigen, eventuell auch reparieren oder bei Bedarf ölen.

Gartenmöbel nach drinnen holen

Empfindliche Gartenmöbel, Terrassenmöbel, Ampelschirme aus Holz und Holz Sonnenschirme sollten über die Wintermonate in einem trockenen Raum verstaut werden oder mit einer Abdeckplane geschützt werden.
Vergessen Sie auch ihren Grill nicht.
Besitzer einer Gartenhütte kontrollieren diese jetzt auf undichte Stellen, zum Beispiel Risse im Holz, Dach oder den Wänden.
Haben Sie Brennholz für den Ofen draußen gestapelt? Dann rechtzeitig für eine trockene und sichere Lagerung sorgen.
Pavillons aus Holz abbauen, anndora bietet Ihnen auch einen umfassenden Ersatzteil Pool, damit in Ihrem Garten immer ein perfektes Gartenoutfit entstehen kann.
Schauen Sie sich die Ersatzteile und Ersatzschirmstoffe an.

Übersicht verfügbarer Ersatzstoffe für anndora Sonnenschirme, Ersatzbespannung
Ersatzschirmstoff für einen anndora Sonnenschirm

Tipp 9: Bäume beschneiden leicht mit der richtigen Schere

Baumschnitt mit Kreator® BAumscheren von powerplus

Benutzen Sie die richtigen scharfen Scheren von Kreator

Man kann die Rinde von Bäumen jetzt weiß streichen, um Frostrisse zu
vermeiden.
Im Oktober ist es höchste Zeit, um mit dem Beschneiden
von Sträuchern, Obstbäumen etc. zu beginnen. Dafür ist eine Astschere besonders gut geeignet.
Dadurch werden Eure
Pflanzen mehr Kraft für den Austrieb im Frühjahr haben. Zudem sorgt
das Beschneiden für ein besseres Wachstum der jungen Triebe.
Die Bäume beschneiden Sie am besten, wenn es noch keinen Frost gab, auch dann, wenn die Blätter schon abgefallen sind. Dies erleichtert den Baumschnitt.

Bäume im Herbst, mit Regenbogen im Hintergrund
Bäume im Herbst

Apfelbaum schneiden

Zeitpunkt: Spätwinter bis Frühling vor dem Austrieb.
Art und Weise: Entfernen Sie tote, kranke und überlappende Äste. Schneiden Sie schräg oberhalb eines nach außen zeigenden Knospenauges.

Laubbaum als Hecke schneiden

Zeitpunkt: Spätherbst oder früher Frühling vor dem Austrieb.
Art und Weise: Formen Sie die Hecke in die gewünschte Form. Schneiden Sie gerade Linien, entfernen Sie Seitentriebe und lichten Sie die Mitte aus.

Nadelhecke schneiden

Zeitpunkt: Frühjahr oder Herbst.
Art und Weise: Schneiden Sie gleichmäßig, um die Form zu erhalten. Entfernen Sie nur ein Drittel des aktuellen Wachstums.

Buchenhecke schneiden

Zeitpunkt: Spätsommer bis Frühherbst.
Art und Weise: Schneiden Sie die Hecke in eine trapezförmige Form. Kürzen Sie sie um ein Drittel und formen die Spitze.

Tulpenbaum schneiden

Zeitpunkt: Spätes Winterende bis frühes Frühjahr.
Art und Weise: Entfernen Sie tote und kreuzende Äste. Kürzen Sie lang gewachsene Zweige auf etwa die Hälfte ihrer Länge.