Tipp 10: Gartengeräte + Gartenmöbel

  1. Gartengeräte kontrollieren und einlagern

Gartengeräte wie z.B.
Rasenmäher, Teichpumpen, Gartenschlauch und Co. sollten den Winter
nicht draußen verbringen. Stellt diese am besten in
die Garage oder in den Keller. Vorher aber gründlich reinigen,
eventuell auch reparieren oder bei Bedarf ölen.

Gartenmöbel
nach Drinnen holen

Empfindliche
Balkonmöbel, Terrassenmöbel, Ampelschirme aus Holz, Holz Sonnenschirme sollten über die Wintermonate in einem trockenen Raum verstaut werden oder mit einer Abdeckplane geschützt werden. Vergesst auch ihren
Grill nicht. Besitzer einer Gartenhütte
kontrollieren diese jetzt auf undichte Stellen, zum Beispiel Risse im
Holz, Dach oder den Wänden. Habt Ihr Brennholz
für Euren Ofen draußen gestapelt? Dann rechtzeitig für eine trockene
und sichere Lagerung sorgen.
Pavillons aus Holz abbauen, anndora bietet Ihnen auch einen umfassenden Ersatzteil Pool, damit in Ihrem Garten immer ein perfektes Gartenoutfit entstehen kann.
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Tipp 9: Bäume beschneiden leicht mit der richtigen Schere

Baumschnitt mit Kreator® BAumscheren von powerplus

Benutzen Sie die richtigen scharfen Scheren von powerplus

Man kann die Rinde von Bäumen jetzt weiß streichen, um Frostrisse zu
vermeiden.
Im Oktober ist es höchste Zeit, um mit dem Beschneiden
von Sträuchern, Obstbäumen etc. zu beginnen. Dafür ist eine Astschere besonders gut geeignet. Dadurch werden Eure
Pflanzen mehr Kraft für den Austrieb im Frühjahr haben. Zudem sorgt
das Beschneiden für ein besseres Wachstum der jungen Triebe.
Bäume können geschnitten werden, wenn es noch keinen Frost gab, auch dann, wenn die Blätter schon abgefallen sind. Dies erleichtert den Baumschnitt.

Einige Heckenscheren haben wir noch im Angebot, sehen sie auch die anderen Geräte für die Gartenarbeit im Herbst.

Die Produkte der Marke powerplus sind noch bei anndora zu bestellen.
Alle Produkte aus dem Katalog liefern wir Ihnen gern direkt nach Hause.

Bäume im Herbst
Bäume im Herbst

Apfelbaum schneiden:

Zeitpunkt: Spätwinter bis Frühling vor dem Austrieb. Art und Weise: Entferne tote, kranke und überlappende Äste. Schneide schräg oberhalb eines nach außen zeigenden Knospenauges.

Laubbaum als Hecke schneiden:

Zeitpunkt: Spätherbst oder früher Frühling vor dem Austrieb. Art und Weise: Forme die Hecke in gewünschte Form. Schneide gerade Linien, entferne Seitentriebe und lichte die Mitte aus.

Nadelhecke schneiden:

Zeitpunkt: Frühjahr oder Herbst. Art und Weise: Schneide gleichmäßig, um die Form zu erhalten. Entferne nur ein Drittel des aktuellen Wachstums.

Buchenhecke schneiden:

Zeitpunkt: Spätsommer bis Frühherbst. Art und Weise: Schneide die Hecke in eine trapezförmige Form. Kürze um ein Drittel und forme die Spitze.

Tulpenbaum schneiden:

Zeitpunkt: Spätes Winterende bis frühes Frühjahr. Art und Weise: Entferne tote und kreuzende Äste. Kürze lang gewachsene Zweige auf etwa die Hälfte ihrer Länge.

Tipp 8: Brunnen Wasserspiele Gartenteich

Wichtig
ist, die Wasserleitungen abzudrehen und zu leeren. Gefriert
Wasser in den Leitungen, dehnt es sich aus und Rohre können platzen.
Die Wasseruhren sollten ebenfalls vor Frost geschützt werden.

Bereitet den Gartenteich auf den nahenden Winter vor. Abgestorbene Pflanzenteile wie Seerosenblätter und Fadenalgen
entfernen, Laub und Äste herausfischen, um nach dem Zufrieren die
Bildung von Faulgasen zu vermeiden. Ob
Fische im Teich überwintern können, hängt unter anderem von der
Tiefe des Gewässers ab.

 

  • Standortwahl: Wählen Sie den Standort für Brunnen, Wasserspiele und Pumpen sorgfältig aus. Vermeiden Sie Bereiche, die leicht überflutet werden könnten oder in der Nähe von Stromquellen liegen, um Kurzschlüsse zu verhindern. Platzieren Sie sie nicht in stark frequentierten Bereichen, um Stolperunfälle zu minimieren.

  • Stabile Unterlage: Stellen Sie sicher, dass die Basis des Brunnens oder Wasserspiels stabil ist und fest auf dem Boden steht. Wenn nötig, verwenden Sie eine ebene Fläche oder eine spezielle Unterlage, um ein Kippen oder Umfallen zu verhindern.

  • Fachgerechte Installation: Lassen Sie Pumpen und Wasserspiele von einem Fachmann installieren, um sicherzustellen, dass elektrische Verbindungen ordnungsgemäß hergestellt sind und Wasserleitungen keine Lecks haben.

  • Elektrische Sicherheit: Falls die Wasseranlage elektrisch betrieben wird, verwenden Sie ausschließlich wasserfeste und wettergeschützte Steckdosen und Kabel. Stellen Sie sicher, dass die Kabel nicht durch stark frequentierte Bereiche oder über Gehwege verlaufen, um Stolpergefahren zu minimieren. Verwenden Sie gegebenenfalls einen Fehlerstromschutzschalter (FI-Schalter) als zusätzliche Sicherheitsmaßnahme.

  • Sichere Abdeckungen: Wenn die Wasseranlage tiefere Becken oder Brunnen enthält, decken Sie diese sicher ab, um ein versehentliches Hineinfallen von Kindern oder Haustieren zu verhindern. Verwenden Sie dabei robuste Abdeckungen, die das Gewicht tragen können.

  • Kindersicherung: Wenn Sie Kinder haben oder regelmäßig Kinder in Ihrem Garten spielen, denken Sie über zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen nach. Zäunen Sie möglicherweise den Bereich um die Wasseranlage ein, um den Zugang zu beschränken.

  • Rutschfeste Oberflächen: Achten Sie darauf, dass die Oberflächen um den Brunnen oder Wasserspiel rutschfest sind, insbesondere bei Steinböden oder Gehwegplatten, die bei Nässe glatt werden könnten.

  • Regelmäßige Wartung: Überprüfen Sie regelmäßig den Zustand der Pumpen, Wasserleitungen und Abdeckungen. Reinigen Sie das Wasserbecken oder die Wasserquelle, um Ansammlungen von Schmutz oder Algen zu verhindern.

  • Winterfest machen: Im Winter, wenn die Temperaturen unter den Gefrierpunkt fallen können, sollten Sie die Wasseranlagen winterfest machen. Entleeren Sie die Leitungen und Pumpen, um Frostschäden zu vermeiden. —HIer zu allen Wintertipps

  • Rücksicht auf die Umwelt: Achten Sie darauf, dass die Wasseranlage keine negativen Auswirkungen auf die Umwelt hat. Verwenden Sie umweltfreundliche Pumpen und Wasserspiele, und verschwenden Sie kein Wasser.

Indem Sie diese Sicherheitstipps befolgen und die Wasseranlagen in Ihrem Garten regelmäßig überprüfen und warten, können Sie eine sichere und entspannte Umgebung schaffen, um das fließende Wasser und die Schönheit der Natur in vollen Zügen zu genießen.

Tipp 3: Rasenflächen von Laub befreien

Familie fegt Laub
Herbstgarten Pflegen Laub entfernen

Wann sollte man das Herbstlaub einsammeln?

Mit dem Herbstanfang fallen auch die Blätter von den Bäumen. Mit dem Einsammeln wartet Ihr am Besten bis zum ersten Frost. Falls Ihr
Gehwege freihalten müsst (Rutschgefahr!), benutzt am Besten einen Laubbläser.

Rasenflächen

solltet Ihr vor dem Wintereinbruch mithilfe eines Rasentrimmers von
Laub befreien. Der Rasen muss laubfrei bleiben, damit im Frühjahr
keine braunen Kahlstellen zurückbleiben. Den Rasenmäher solltet Ihr
dabei auf die höchste Mäh Stufe einstellen und das Laub im Laubsack
aufsammeln, anschließend düngen oder mit Kalk bestreuen. Damit der
Rasen im nächsten Jahr saftig grün wird, sollte er mit einem Rechen
von Laub und Moos befreit werden, sonst fault er durch die
Feuchtigkeit, die sich darunter bildet.

Auf Beeten

dürft Ihr das Herbstlaub ruhig liegen lassen. Es bietet für die Pflanzen einen natürlichen Schutz vor dem Frost und es dient als natürlicher Bodenmulch und
Lebensraum für kleine und größere Lebewesen.

Laub entfernen den Herbst genießen

Tipp 2: Zuschnitt von Bäumen, Sträuchern und Stauden

Heckenschnitt BAumschnitt Herbst

Mit dem Baum- und Strauchbeschnitt solltet Ihr zum Ende des
Laubfalls, der sich je nach Witterung bis Ende November hinziehen
kann, warten. Für Rosengewächse gilt
außerdem, dass diese zwar im Herbst leicht zurückgeschnitten werden
können, der richtige Zuschnitt findet allerdings erst im Frühling
statt.
Es sollten alle abgestorbenen, kranken und sich überschneidenden Äste entfernt werden. Schneidet Äste und Triebe dabei nahe dem
Baumstamm ab.
Der Zuschnitt von Bäumen und Sträuchern kann mit elektrischen oder mechanischen Gartengeräten erfolgen.
Vergessen Sie die Schutzkleidung nicht!

 

Heckenschnitt BAumschnitt Herbst
Heckenscheere mit eigenem Hochentaster

Schneiden Sie Bäume nach Anleitung

Das Schneiden von Obstbäumen ist ein wichtiger Aspekt der Baumpflege, um eine gesunde Struktur, eine bessere Ernte und ein ansprechendes Erscheinungsbild zu fördern. Die richtige Schnitttechnik hängt von der Art des Obstbaums ab, den Sie haben (z. B. Apfelbaum, Birnbaum, Pfirsichbaum usw.). Hier sind einige allgemeine Schritte und Tipps, die Ihnen beim Schneiden Ihrer Obstbäume helfen:

Kettensägen mit unterschiedlicher Qualität
Welche Kettensäge kann man kaufen?

Vorgehensweise Zuschnitt von Bäumen, Sträuchern und Stauden

  • Wann Obstbäume schneiden?
    Der beste Zeitpunkt, um Obstbäume zu schneiden, ist in der Regel während ihrer Ruhephase im späten Winter oder frühen Frühling, bevor der neue Wachstumszyklus beginnt. Für die meisten Obstbäume ist dies zwischen Dezember und März, wenn sie keine Blätter tragen und der Saftfluss minimal ist. Der Schnitt in dieser Zeit ermöglicht eine schnellere Heilung der Schnittstellen und minimiert das Risiko von Infektionen.

  • Werkzeuge: Verwenden Sie scharfe und saubere Schneidwerkzeuge, um saubere Schnitte zu erzielen und die Ausbreitung von Krankheiten zu verhindern. Gartenschere oder Baumschere sind für dünnere Äste geeignet, während eine Handsäge oder Astschere für dickere Äste benötigt wird.

  • Entfernen von toten und kranken Ästen: Beginnen Sie den Schnitt, indem Sie alle toten, kranken oder beschädigten Äste entfernen. Diese können ein Einfallstor für Krankheiten und Schädlinge sein und sollten so nah wie möglich am Hauptstamm abgeschnitten werden.

  • Auslichten des Baumes: Entfernen Sie überschüssige und überkreuzte Äste, um das Sonnenlicht und die Luftzirkulation im Inneren des Baumes zu fördern. Achten Sie darauf, nicht mehr als ein Drittel des Gesamtvolumens des Baumes zu entfernen, um das Gleichgewicht zwischen Wachstum und Ertrag zu bewahren.

  • Formgebung des Baumes: Je nach gewünschter Form und Wuchsweise des Baumes können Sie die Krone durch Ausdünnung und Beschneiden gezielt formen. Achten Sie darauf, dass der Baum eine offene Struktur behält, um das Eindringen von Sonnenlicht zu erleichtern und das Risiko von Pilzinfektionen zu reduzieren.

  • Beschneiden für Fruchtbildung: Um die Fruchtbildung zu fördern, schneiden Sie die Spitzen der Haupttriebe leicht zurück. Dies regt das Wachstum von Seitentrieben und damit die Bildung von Blüten und Früchten an.

  • Wassertriebe und Saugwurzeln entfernen: Entfernen Sie Wassertriebe (senkrechte Triebe aus dem Stamm oder dickeren Ästen) und Saugwurzeln (senkrechte Triebe aus dem Wurzelbereich), da diese das Wachstum des Baumes beeinträchtigen und die Energie für die Fruchtbildung entziehen können.

  • Abschlusspflege: Stellen Sie nach dem Schneiden sicher, dass Sie alle Schnittstellen glatt und sauber sind. Überprüfen Sie den Baum regelmäßig auf Anzeichen von Krankheiten oder Schädlingen und behandeln Sie diese frühzeitig, falls erforderlich.

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Der freundliche Zuschneider von Bäumen, Sträuchern und Stauden macht ein Angebot

Bitte beachten Sie, dass das Beschneiden von Obstbäumen eine fachkundige Aufgabe sein kann.
Wenn Sie unsicher sind, wie Sie Ihren Baum schneiden sollen, empfehle ich Ihnen, einen professionellen Baumpfleger oder Gärtner zu konsultieren, um sicherzustellen, dass der Schnitt richtig durchgeführt wird und die Gesundheit Ihres Obstbaums gewährleistet ist.

10 Tipps – Garten winterfest machen

Wie machen Sie mit Hilfsmitteln aus dem Onlineshop von anndora den Garten WInterfest?

Schnipp Schnapp! Wir verraten Ihnen, was Sie Ihren Pflanzen im Herbst Gutes tun können

Der Herbst im Garten

Der Herbst steht vor der Tür und langsam machen wir unseren Garten winterfest. Frostempfindliche Kübelpflanzen werden an geschützte Orte gebracht, genau wie die geliebte Holzbank.

Damit wir auch im kommenden Jahr einen Garten mit gesunden und kräftigen Bäumen, Stauden und Sträuchern genießen können, empfiehlt sich der gezielte Rückschnitt diverser Pflanzen.

Wir zeigen Ihnen, welche Gartenbewohner für einen kleinen „Friseurbesuch“ im Herbst dankbar sind und von welchen Sie lieber die Finger (oder besser gesagt „die Schere“) lassen sollten.

Grundsätzlich gilt im Herbst :

  • Ein Rückschnitt regt die Blütenbildung und das Wachstum im kommenden Frühjahr an.
  • Es empfiehlt sich immer, abgestorbene Teile einer Pflanze zu entfernen. Das fördert die Regeneration.
  • Im Herbst sollten Pflanzen weniger radikal zurückgeschnitten werden, damit die Pflanze im Winter weniger zu leiden hat.
  • Im Herbst befinden sich die meisten Pflanzen in einer Ruhephase, wodurch das „Bluten“ geringer ausfällt.

Je nach Pflanzenart entscheidet sich, zu welcher Jahreszeit sich ein Rückschnitt empfiehlt.

Wir haben für Sie ein paar Pflanzen zusammengestellt, denen Sie in den kommenden Wochen zu Leibe rücken sollten.

Liguster

Die heimische Pflanze wird bei uns gern als Hecke gepflanzt, keine Wunder, kann sie doch eine Höhe von bis zu drei Metern erreichen!

Damit der Liguster gleichmäßig und vor allem dicht wachsen kann, sollte man die Hecke in der Höhe um die Hälfte reduzieren. Er sollte jedoch nicht während der Blüte geschnitten werden.

In unserem Shop finden Sie Heckenscheren, die sich gut für eine Ligusterhecke eignen.

Generell wird empfohlen, die Pflanze zwei mal pro Jahr zurück zu schneiden. Der Zeitpunkt wird dabei vom Gesetzgeber vorgeschrieben:

Wichtig: Wie viele andere Hecken und Büsche darf der Liguster nur in den Monaten Februar und Oktober beschnitten werden.

Um den dichten Wuchs des Ligusters zu begünstigen werden abstehende Triebe zurück geschnitten.

Auch wenn es schmerzt: gerade ältere Exemplare sollten auch mal bis auf den unteren Holzbereich gekürzt werden. So bekommen auch die unteren Teile des Ligusters genug Licht und die Hecke wird im unteren Bereich nicht kahl.

Jeder Gartenbesitzer weiß, dass bei einer Hecke viel Schnitt anfällt. Hierfür empfiehlt sich unser Laubsack. Er fasst 270 Liter und ist zusammenfaltbar.

Oleander

Zu den beliebtesten Kübelpflanzen gehört definitiv der Oleander. Er zaubert ein mediterranes Feeling sollte im Herbst beschnitten werden, kurz bevor er an einem frostfreien Plätzchen überwintert.

Der Oleander benötigt genug Licht, vor allem damit der untere Bereich nicht verkahlt. Deshalb sollten jedes Jahr auch ein par Triebe direkt über dem Boden entfernt werden. Generell wird jeder Ast bis zu den bereist gebildeten Knospen zurück geschnitten.

Im Inneren der Pflanze sollte alles entfernt werden, dass quer wächst, überhängt oder krank ist. Hierbei ist man jedoch nicht an eine bestimmte Jahreszeit gebunden.

Wenn man sich dem Oleander widmet, ist jedoch Vorsicht angebracht, denn aus den Schnittstellen kann Pflanzensaft austreten. Um eine allergische Reaktion zu vermeiden, empfiehlt sich das Tragen von Handschuhen.

Himbeeren

Bei Himbeeren unterscheidet man zwischen Sommer- und Herbsthimbeeren. Erstere werden direkt nach der Ernte zurückgeschnitten. Die Herbsthimbeeren jedoch erst im Winter.

Bei diesen Beerenobst Sträuchern empfiehlt es sich, die neuen Triebe nach oben zu binden und die unteren auf Bodenhöhe zurück zu schneiden. Zudem kann jeder Trieb, der in diesem Jahr keine Früchte getragen hat, radikal gestutzt werden.
Die älteren und bodennahen Triebe sind der liebste Ort für Krankheitserreger. Indem man die neuen Triebe hochbindet, können die Erreger sie nicht mehr befallen.

Viele Pflanzen sollten keinesfalls im Herbst zurück geschnitten werden. Rosen schneidet man idealerweise im Frühjahr und Sommer, da die frischen Triebe keinem Frost ausgesetzt werden dürfen. Flieder und Lavendel werden zu Beginn des Frühjahrs und direkt nach der Blüte beschnitten. Bei der Pfingstrose entscheidet sich je nach Sorte, ob im Frühjahr oder im Oktober ein Rückschnitt angebracht ist.

Sollten Sie dennoch unsicher sein, zu welcher Jahreszeit Ihre Pflanzen am besten gestutzt werden, dann wenden Sie sich einfach an die Gärtnerei ihres Vertrauens.

Der barrierefreie Garten

Der Garten 4 Jahreszeiten

 

Mit der Wiedereinkehr des Frühlings erfreuen wir uns an der neu erblühenden Natur. Viele Gärten jedoch stellen gerade älteren und körperlich beeinträchtigten Menschen einige Hindernisse in den Weg, die für andere oft gar nicht sichtbar sind. Dinge, die bei der Planung vieler Gebäude heute berücksichtigt werden, geraten im Grünen allzu schnell in Vergessenheit. Doch gerade für die zweite Lebenshälfte sollte man sich rechtzeitig mit der Planung eines barrierefreien Gartens beschäftigen, dessen therapeutische Wirkung für Körper und Geist nicht zu unterschätzen ist. Wir zeigen Ihnen, worauf man hierbei achten sollte.

Kein steiniger Weg

Beginnen wir mit dem Zugang. Dieser sollte so gestaltet sein, dass der Garten ohne fremde Hilfe Betreten und Verlassen werden kann. Eine sichere Umzäunung ist gerade dann wichtig, wenn Haustiere ins Spiel kommen, denen man nicht mehr lange hinterherlaufen kann und möchte. Während viele gerne barfuß über saftiges Gras gehen, ist für andere ein fester Weg erforderlich, um sich in der Natur zu bewegen. Solche Pfade müssen möglichst breit sein, da der Wendekreis von einem Rollstuhl zum Beispiel 1,5 Meter beträgt und sollten eine raue, wasserdurchlässige Oberfläche aufweisen, um rutschfest befahr- und begehbar zu sein. Drän- und Natursteinpflaster empfehlen sich hierbei. Bei häufiger Nutzung sind auch Basalt und Granit vernünftige Optionen. Angenehme Kurven statt rechter Winkel sowie der Verzicht auf hohe Steigungen werden weiterhin angeraten. Lässt es sich nicht vermeiden, so sollte die Steigung maximal 6% betragen und zusätzlich Handläufe bereitstellen. Nehmen Sie sich bei diesem Arbeitsschritt ruhig Zeit, um schludrigen Unebenheiten und somit Stolperfallen vorzubeugen.

Gewappnet für jede Jahreszeit

Kommen wir nun zu der Flankierung der Wege. Sitzgelegenheiten an Schattenplätzen sollten reichlich vorhanden sein, um Gelegenheit zum Ausruhen und Genießen zu bieten. Hierbei sind einfache Gartenstühle leider keine Option, da diese nicht kippsicher sind. Auch Sessel stellen eher Hindernisse dar, da sie oft zu tief sind, um einfach wieder aufzustehen und bei Regen schnell eingeräumt werden müssen, was ohne fremde Hilfe kaum ginge. Apropos Einräumen: Es ist von großer Wichtigkeit, dass der Gartenschuppen leicht zugänglich ist, was für eine zentrale oder zumindest hausnahe Position spricht. Man mag verleitet sein, kleine Bäume und Büsche am Rande der Pfade zu pflanzen, um sich im Sommer durch angenehm kühle Schatten zu seinem Sonnenplätzchen zu bewegen. Problematisch dabei ist, dass deren Laub in den dunkleren Jahreszeiten dann auf die Wege fällt und zur gefährlichen Rutsch-Falle wird. Auch der besagten Dunkelheit kann allerdings getrotzt werden: Eine gute, schattenfreie Wegbeleuchtung ist ein absolutes Muss. Idealerweise sind die Leuchten abgedeckt, um nicht zu blenden und lassen sich dimmen. Entsprechende Bedienelemente hierfür sollten direkt am Haus oder bequem von einer Fernbedienung aus nutzbar sein.

Für den grünen Daumen

Ein weiterer automatisierbarer Faktor ist die Bewässerung. Gießkannen durch den Garten zu schleppen ist nicht jedem möglich, weshalb ein steuerbares oder über eine Zeitschaltuhr geregeltes Sprinklersystem eine sinnvolle Investition darstellt. Wichtig ist erneut, dass im Zuge dessen die Wege nicht nass werden. Bewässerung schließlich bringt uns zu dem, was einen schönen Garten wirklich ausmacht: Pflanzen. Diese können selbstverständlich nach eigenem Geschmack ausgewählt werden, doch wer flexibel ist, wählt pflegeleichte Arten, die nicht zu oft und nicht zu viele Blätter verlieren. Säulen- und Zwergobstpflanzen eigenen sich beispielsweise hervorragend. Was aber tun mit den Blumenbeeten, wenn längere Arbeit auf den Knien nicht mehr möglich ist? Die Lösung hierfür heißt: Hochbeete. Mit einer Höhe von 65 cm für Rollstühle und 78 cm für elektrische Krankenfahrstühle lassen sie sich problemlos im Sitzen bepflanzen. Ein wichtiges, aber oft vergessenes Detail ist ihre Unterfahrbarkeit, damit man nicht aus einer unbequemen seitlichen Position heraus arbeiten muss. Auch für ältere Menschen ohne Gehbehinderung eignen sich diese Beete sehr gut, wenn sie mit einer Sitzbank ausgestattet sind. Ein letzter cleverer Tipp ist, dass eine Ablage für Gartenwerkzeuge direkt integriert oder angefügt werden kann, um die Bepflanzung zusätzlich zu erleichtern. Diese Werkzeuge sollten ergonomisch geformt sein und generell ein eher geringes Gewicht aufweisen. So geht die Arbeit leicht von der Hand und wird zum Vergnügen.

Haben Sie all diese Ratschläge beherzigt, so sind Ihrem Garten nun jene Barrieren genommen, die ihn für viele Menschen nicht navigierbar machten. Die Natur ist für alle Menschen da – genießen wir sie daher gemeinsam. Für die Umsetzung Ihres barrierefreien Gartens finden Sie die passenden Werkzeuge bei uns. Auch die passenden Schattenspender haben wir für Ihren Garten im Angebot. Einen schönen Frühling wünscht Ihnen Ihr anndora-Team!

Tipps und Tricks zur Gartenbewässerung

Lieber im Garten entspannen, als Gießkannen schleppen? Ist das auch Ihr Motto? Dann haben wir hier die ultimativen Tipps für die Gartenbewässerung:

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Einen Gartenbewässerungsplan für Ihr Zuhause erstellen mithilfe unserer hochwertigen Gartengeräte von Powerplus.

Schritt 1: Material für Gartenbewässerung

Um ihr Bewässerungssystem noch einfacher zu installieren sollten Sie folgende Materialien bereithalten:

Bandmaß
– Markierungshilfen (z.B. kleine Fahnen)
Hammer
Arbeitshandschuhe
Gartenschläuche
Bewässerungssysteme
– Zeitschaltuhr

Schritt 2: Eine Gartenskizze erstellen

Fertigen Sie vorerst eine grobe Skizze ihrer Entspannungsoase auf Millimeterpapier an. Hier ist als Maßstab 1:100 oder 1:200 zu empfehlen.
Dabei ist zu beachten, dass sämtliche Wege, Terrassen und Pools ersichtlich sind, sowie andere für die Bewässerung nicht relevante Flächen. Außerdem sollte die Position der Wasserquelle eingezeichnet werden.
Nun teilen Sie die zu bewässernden Flächen in kleinere Bereiche auf.

Schritt 3: Auswahl und Anordnung der Rasensprenger

Es gibt in unserem Shop eine große Auswahl an Rasensprengern, welche für verschiedene Arten von Bewässerungsflächen geeignet sind.
Zum Beispiel der oszillierende Viereckregner, welcher sehr gut für große, offene Rasenflächen geeignet ist. Allerdings müssen auch kleinere individuelle Bereiche in Ihrem Garten bewässert werden. Hierfür bietet sich ein rotierender Sprinkler an, da dieser mithilfe von 8 verschiedenen Sprühfunktionen auch die kniffligsten Bereiche abdeckt.

Bei der Anordnung der Rasensprenger ist wichtig, das Sie den Radius des Gerätes im richtigen Verhältnis auf das Blatt übertragen. Daraufhin können Sie die Anordnung frei bestimmen, sodass alle zu bewässernden Flächen abgedeckt sind. Hierbei sind Zirkel und Lineal willkommene Hilfsmittel, um Ungenauigkeit vorzubeugen.

Schritt 4: Wassereinspeisung

Speisung über einen Außenwasserhahn:
Vorerst müssen Sie die maximale Wasseraufbringleistung Ihres Anschlusses testen, indem Sie alle Anschlussteile entfernen. Im Folgenden stellen Sie einen 10 Liter Eimer unter den Hahn und drehen ihn voll auf. Stoppen Sie die Zeit in Sekunden bis der Eimer vollständig gefüllt ist. Liegt der Wert bei über 30 Sekunden ist der Anschluss für mehrere Rasensprenger im Parallel- Betrieb ungeeignet. Allerdings kann man in diesem Fall zusätzlich ein Hauswasserwerk zwischenschalten.

Auch wenn Sie ihre Bewässerungsanlage über einen Brunnen oder andere Quellen betreiben wollen, ist ein Hauswasserwerk zu empfehlen, um genügend Wasserdruck zu erzeugen.

Schritt 5: Zeitliche Gestaltung des Bewässerungsplans

Programmieren Sie Ihre Zeitschaltuhr individuell, achten Sie aber auf folgende Aspekte:

Bewässern Sie vor allem am Morgen, wenn es am wenigsten windig ist und die Sonne nicht so intensiv scheint. Unter anderem ist die Verdunstungsverlust am morgen geringer. Die Bewässerung am frühen Abend wird nicht empfohlen. Ist der Rasen längere Zeit nass, insbesondere über Nacht im Sommer, steigt die Wahrscheinlichkeit der Entstehung von Krankheiten.

Achtung: Die Gartenbewässerung an heißen Sommertagen kann durch Salzeindampfung auf den Blättern zu Verbrennungen an den Pflanzen führen.