Skianzüge und deren Eigenschaften: Von Atmungsaktivität bis Wassersäule

Skianzüge von Killtec
Killtec Skibekleidung

Sie sind leidenschaftliche Wintersportler und Skiurlauber und legen großen Wert auf hochwertige Funktionskleidung? Wir informieren Sie über die wichtigsten Eigenschaften von Skianzügen, damit Sie das passende Modell für Ihre Bedürfnisse finden.

Wassersäule

Die Wassersäule ist eine Maßeinheit, um die Wasserdichtigkeit z. B. von technischen Geweben (Funktionsbekleidung, Skijacken, Skihosen und Skianzüge und Regenbekleidung) anzugeben. Um diese zu messen, werden 10cm² des Stoffes unter einen Messzylinder gespannt, der anschließend mit Wasser gefüllt wird. Der Druck in der Säule steigt dabei pro Sekunde um 10 mm. Dabei wird die Zeit gemessen, die nötig ist, bis sich an er Rückseite des Stoffes der dritte Tropfen Wasser bildet.

Die meisten unserer Skianzüge besitzen eine Wassersäule von mindestens 3000 mm. Besonders möchten wir hier auf unsere Overalls von killtec hinweisen. Diese sind für Ihre Kinder zum Toben, Sitzen und Rutschen im Schnee besonders geeignet.

Skianzüge für Kinder
Kinderskianzüge

Die Anzüge für Damen und Herren haben sogar eine Wassersäule von mindestens 8000 mm.

Skianzüge für Damen und Herren
Skianzüge für Sie und Ihn

Welche Wassersäule sollte Bekleidung haben?

Die Höhe der Wassersäule hängt davon ab, was der Stoff während der Aktivität aushalten muss. Dabei ist entscheident, ob hoher Druck z.B. starker Wind auf das Material einwirkt oder eine schwere Tasche von außen gegen den Stoff drückt.
Beim Sitzen auf feuchtem Untergrund werden rund 2000 mm Wassersäule aufgebaut. Beim Hocken etwa 4800 mm. Jedoch ist das davon abhängig, wie schwer der oder diejenige ist.

Eine Jacke mit einer hohen Wassersäule bedeutet nicht, dass diese wasserdicht ist. Denn dieser Wert bezieht sich lediglich auf den Stoff. Damit die Jacke zuverlässig dicht hält, sollten alle Nähte und Reißverschlüsse zusätzlich getapet oder verschweißt sein.

Alle Skianzüge und Overalls in unserem Shop besitzen eine Wassersäule von 3000 bis 10000 mm.

Atmungsaktivität (breathable)

Die Atmungsaktivität entscheidet ebenso über den Kauf einer Jacke. Leider bringt eine hohe Wassersäule nichts wenn, der beim Bewegen produzierte Schweiß, nicht abtransportiert werden kann. Auch wenn man es anfangs nicht bemerkt, kühlt der Körper durch die entstehende Feuchtigkeit schnell aus.

 

Der MVTR (Moisture Vapor Transmission Rate) Wert

Die Atmungsaktivität wird mit Hilfe des MVRT Wertes gemessen. Dieser Wert bestimmt die Durchlässigkeit von Wasserdampf durch bestimmte Materialien. Dabei wird gemessen, wie viel Wasserdampf 24 Stunden durch einen Quadratmeter Stoff verdunstet. Anschließend wird das verdunstete Wasser in Gramm pro Quadratmeter und Tag angegeben. ( Bsp. 8000 g/ m²/24h ). Der Richtwert bedeutet : Je höher der MVTR Wert, desto besser ist die Atmungsaktivität. Ab einem Wert von 10000 g/ m²/24h wird ein Stoff als besonders atmungsaktiv anerkannt.

Der RET-Wert (Resistance to Evaporating Heat Transfer)

Um diesen zu ermitteln wird der Wasserdampf-Durchgangswiederstand eines Stoffes gemessen. Um so geringer der Wiederstand, den der Wasserdampf überwinden muss, desto besser atmet das Material. Ein Wert von 6 gilt als besonders atmungsaktiv. Bei einem Wert über 20, ist der Stoff nicht atmungsaktiv.

Winddichte ( windproof )

Egal ob Frühling, Winter, Herbst oder Sommer, Wind kann bei kurzen und langen Ausflügen zum Problem werden. Denn er bringt Kälte mit sich. Oft ist die gefühlte Temperatur dann niedriger als an einem milden, windstillen Tag mit Minusgraden.

Bei der Winddichte wir die Winddurchlässigkeit gemessen. Das bedeutet: Wie viel Wind, bei einer Windgeschwindigkeit von 30 km/h, innerhalb einer Minute durch ein Material, mit einer Größe von ca. 30 x 30 cm, hindurch dringt. Anschließend wird das Ergebnis in CFM festgehalten. ( cubic feet per Minute ) Die Winddichte einer Oberbekleidung hängt von der eingearbeiteten Membran und der Stoffbeschaffenheit ab.

Killtec
Killtec Kollektion 2017/2018

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