Tim’s Abschluss- & Abschiedsfeier

Am Donnerstag, den 22.06.2017 um 16 Uhr hieß es für unseren Lager Azubi-Tim: Prüfung bestanden! Nach 2 Jahren Ausbildung bei anndora ist er nun ausgebildeter Fachlagerist. Das musste mit einer kleinen Abschiedsfeier zelebriert werden!

Es gab zwei Gründe zum Feiern. Einer war die bestandene Prüfung und damit das Ende der Lehre. Der zweite Grund war etwas trauriger. Tim verlässt uns erstmal für eine Weile.

Warum verlässt uns Tim?

Tim hat sich eine Sportverletzung bei einem Fußballspiel zugezogen. Diese ist so akut, dass er operiert werden muss und die Lagertätigkeit für ein paar Monate nicht ausüben kann.

Abschiedsfeier trotz unwetterwarnung

Tim’s Abschiedsfeier haben wir anderen Azubis mit unserer Ausbilderin Nicole trotzdem geplant. Zu Essen gab es Leckeres vom Grill und zum Anstoßen ein kleines Bier.

Jeder von uns konnte Tim ein paar nette Worte persönlich entgegen bringen. Manch einer drückte ihn zum Abschied, vielleicht mit einer kleinen Träne im Auge. Doch plötzlich weinte auch noch der Himmel und dunkle Wolken zogen auf. Von unserer mit Akkuschraubern selbst errichteten kleinen Lager – Party – Tafel durften wir ein unvergessliches Gewitter miterleben. Vor Schreck vergaßen wir Lehrlinge Bilder der ganzen Party anzufertigen, aber unser Mediendesign „Papa“ Steffen hielt das Unwetter mit allen seinen Farben digital fest und hat es mit uns zusammen in Szene gesetzt.

Abschiedsfeier, Unwetter, Wolken

letzte worte zum vorläufigen abschied

So liegen Freude und Abschied immer beieinander und wir haben im trockenen einen wunderbaren Abend erlebt. Wir wünschen unserem Tim nochmals alles Gute für seine Operation mit einer schnellen Genesung.

Wir freuen uns Dich bald wieder im Lager-Team begrüßen zu dürfen.

Hier könnt Ihr nachlesen, wie alles begann.

DIY: Gartenmöbel aus Europaletten

Wer aufgrund des schönen Wetters nun wieder mehr Zeit im Garten verbringt, wünscht sich vielleicht hier und da ein paar neue Gartenmöbel. Dafür gibt es eine äußerst günstige und höchst individuelle Lösung: selbstgebaute Möbel aus Europaletten! Upcycling nennt sich der Prozess, diesen Paletten einen neuen, höheren Zweck zu geben, und ist nicht nur modern, sondern auch umweltbewusst. Alles, was Sie hierzu benötigen, sind ein paar Paletten, der treue Werkzeugkoffer und etwas Fantasie. Wir informieren Sie, worauf es zu achten gilt.

Europaletten

Über die Europalette

Beliebt in Industrie, Handel und Landwirtschaft sind die in Fachkreisen
Europoolpalette genannten Transportunterlagen vor allem aufgrund
ihrer robusten Natur. Mit Holzschutzmitteln imprägniert halten sie
Wind und Wetter stand, was sie für den Einsatz im Garten nahezu
prädestiniert. Da es sich um genormte Objekte handelt, können Sie
anhand der Abmessungen sogar im Vorfeld planen und abschätzen, wie viele Sie benötigen.

1 Europoolpalette = 1200 x 800 x 144 mm

Einige von ihnen verfügen weiterhin über gewisse Markierungen, welche es ebenfalls zu beachten gilt. So stehen die Buchstabenkombinationen HT und DH für verschiedene Hitzebehandlungen. Vorsicht ist jedoch geboten bei Paletten mit dem Kürzel MB. Diese wurden mit Methylbromid chemisch behandelt und sind daher nicht unbedingt für Hochbeete oder vergleichbare Projekte geeignet.

Wo bekommt man Europaletten her?

Nun sind Europaletten natürlich nichts, was jeder stapelweise bei sich
im Keller liegen hat. Fündig wird man eher bei Spediteuren, speziellen Händlern und im Baumarkt. Da es sich hierbei allerdings um Speditionsware handelt und die meisten Händler auf Massenverkauf mit Mengenrabatt spezialisiert sind, kann dies schnell zu einer kostspieligen Angelegenheit werden. Gebrauchte Modelle hingegen bekommt man im Schnitt schon für unter 10 Euro pro Stück. Hierbei gelten dann auch verschiedene Klassifizierungen:

Klasse A – sauberer Zustand, helles Holz, keine Splitterungen, gerade Klötze

Klasse B – sauberer Zustand, dunkleres Holz, keine Splitterungen, gerade Klötze

Klasse C – Verunreinigungen, feuchtes Holz, Absplitterungen, verdrehte Klötze, abstehende Nägel

 

Europaletten, Klasse C

Eine weitere sparsame Alternative wäre die bauähnliche World Palette.
Alternativ kann man auch im örtlichen Supermarkt freundlich nach Einwegpaletten fragen oder beim nächsten Sperrmüll die Augen offen
halten, um gar nichts zahlen zu müssen.

Letzte Vorbereitungen

Sind die Paletten alle beisammen, ist die Schleifmaschine gefragt. Splitterungen sollten in jedem Fall behandelt werden, doch da es sich generell um eher raues Holz handelt, ist gegen eine allgemeine Glättung der Oberflächen nichts einzuwenden. Sollte eine besondere Farbe gewünscht ein, so ist lediglich darauf zu achten, dass der verwendete Lack sich auch für den Außeneinsatz eignet. Mit einer Farbspritzpistole lässt sich die Farbe gleichmäßig auftragen. Ist alles bereit, so greifen Sie zur Säge, legen sich Holzschrauben und Stahlwinkel bereit und gehen frisch ans Werk!

 

Alles Weitere hängt nun ganz von Ihnen und Ihrer Projektplanung ab. Formtechnisch werden die neuen Gartenmöbel zwar eher in die Kategorie eckig mit klaren Kanten fallen, doch dafür mit ihrem industriellen Flair einen rustikalen und minimalistischen Look erzeugen, der einfach unnachahmlich ist. Ob Gartenliege, Couch oder Tisch: Es gibt nur wenige Dinge, die sich nicht mit Europaletten bauen ließen. Beliebt sind übrigens auch Rollen an der Unterseite, um ohne größere Umstände die Terrasse umräumen zu können. Lassen Sie sich ruhig online von ein paar Bildern und Anleitungen inspirieren.

Damit Ihnen Ihr Werk auch lange erhalten bleibt, empfehlen wir abschließend noch die Pflege mit hochwertigem Holzöl. Tief eingezogen verstärkt es den Schutz vor Feuchtigkeit und Sonneneinstrahlung langfristig. Vor Sonneneinstrahlung schützt ebenfalls ein passender Sonnenschirm in beliebiger Größe und Farbe.

 

Viel Bastelvergnügen im Garten wünscht Ihr anndora-Team!

In 5 Schritten zum eigenen Kräutergarten

Gesunde Küche ist beliebter denn je, doch man muss kein Fernsehkoch sein, um sich mit frischen Kräutern aus eigenem Anbau versorgen zu können. Da Küchen- und Heilkräuter relativ wenig Platz und Pflege verlangen, ist dies sogar ziemlich leicht. Wir zeigen Ihnen, wie Sie in wenigen Schritten zum eigenen kleinen Kräutergarten kommen.

1. Die Kräuterauswahl

Was darf es sein? Wer neben Klassikern wie Petersilie und Dill auch ausgefallenere Kräuter aus sonnigen Regionen ernten möchte, der muss sich vorher über deren verschiedene Anforderungen klar werden. Als Faustregel gilt: Je höher der Sonnenbedarf, desto weniger Nährstoffe werden gebraucht.
Kräuter, die sich viel Schatten wünschen, sind dagegen besser in humusreichen, feuchten Böden aufgehoben. Zumeist reichen zwar die gegebenen Nährstoffe im Boden, aber folgende 4 Kategorien lassen
sich ausmachen:

A. Wenige Nährstoffe und viel Sonne
(Rosmarin, Thymian, Salbei, Oregano, Lavendel)
B. Einige Nährstoffe und etwas Sonne
(Dill, Koriander, Melisse, Minze)
C.Humus, Halbschatten, leicht feucht
(Estragon, Majoran, Schnittlauch, Kresse, Petersilie)
D. Humus, viel Schatten, sehr feucht
(Bärlauch, Waldmeister)

2. Der Standort

Ob als Beet im Garten, in Behältern auf dem Balkon oder direkt am Küchenfenster: Niemand muss auf frische Kräuter verzichten. Zunächst sollte die Erde (als Basis genügt jede normale Blumenerde) entsprechend der vorgenannten Kategorien vorbereitet werden. Nach der ersten Unkrautbefreiung, lockern Sie den Boden gut auf und bessern ihn je nach Bedarf mit Sand und Kompost aus, um den gewünschten Nährstoffgehalt zu erreichen. Ist das Beet zu lehmig und feucht, wird das Wachstum behindert, weshalb eine hohe Durchlässigkeit sehr wichtig ist. Der pH-Wert der Erde sollte mindestens 6,5 betragen. Liegt er niedriger, so können Sie ihn mit der Zugabe von Kalk erhöhen.

Im Garten lässt sich das Beet dann mit Einfassungen aus Buchs oder Schnittlauch schön einrahmen. Begrenzt wird es ganz typisch durch Findlinge oder Klinker. Aufgrund ihrer verschiedenen Bedürfnisse und der Tatsache, dass sich manche Kräuter nicht miteinander vertragen, sollten gleich mehrere Beete angelegt werden. Wege zu und zwischen diesen Beeten werden dann ganz einfach mit Kies oder Rindenmulch befestigt.

 

Stadtbewohner, denen so viel Platz nicht zur Verfügung steht, bereiten idealerweise mehrere Tongefäße vor, da diese Wasser und Wärme sehr gut speichern können. In ihrem Durchmesser sollten sie mindestens 14 cm betragen und am Boden über Löcher zum Ablauf überschüssigen Wassers verfügen. In diesem Zusammenhang sind natürlich auch passende Untersetzer und eine Drainage zu empfehlen. Zu Bedenken ist jedoch, dass auf dem Balkon ganz eigene Bedingungen herrschen: So sind die Pflanzen dem Wind deutlich stärker ausgesetzt und werden zeitgleich weniger Sonne und Regen abbekommen. Daher empfehlen sich hier kompakte, windbeständige Arten (für Basilikum beispielsweise die Varianten „Marseillais“ und „Picolino“) und häufigeres Gießen. Für Basilikum sollte ein gesonderter und überdachter Topf vorbereitet werden, da es sich mit vielen Kräutern schlecht verträgt und gesonderte Bedürfnisse hat: Viel Wärme, aber wenig Sonne und gleichmäßige Feuchte, aber kein direkter Regen. Wer für all dies zu wenig Platz hat, greift am besten auf Kräutermischungen zurück, um eine kleine Basisauswahl zu erhalten.

 

3. Die Aussaat

Einjährige Pflanzen können im Mai gesät werden, während für mehrjährige Arten der September als Stichmonat gilt. Doch keine Sorge: Sie lassen sich auch als Staudenpflanze jetzt im Frühjahr setzen. Ausdauernde Varianten lassen sich auch als Kopfstecklinge heranziehen. Kaufen Sie sie einfach fertig im Topf und schneiden Sie im Spätsommer einige Zentimeter an Triebspitzen ab, welche nur bis zum Neuaustrieb in der Aussaaterde feucht gehalten werden müssen. Generell gilt für die meisten Arten, dass nur in der Anfangszeit – also für Sämlinge und frisch Gesetzte – wirklich auf die Wasserzugabe zu achten ist. Zu trennen sind die Kräuter je nach Anforderungen, aber Vorsicht: Manche von ihnen vertragen sich nicht miteinander. Als schlechte Nachbarn gelten folgende Kombinationen:

→ Dill / Estragon
→ Kamille / Minze
→ Thymian / Majoran
→ Minze / Salbei
→ Fenchel / Kümmel
→ Basilikum / Melisse

Ein kleines Wunder stellt in diesem Zusammenhang die Zitronenmelisse dar: Zwar verträgt auch sie sich nicht gut mit Basilikum, doch sie fördert das Wachstum von so ziemlich allen anderen Kräutern und ist dazu als Heilkraut für ihre entspannende Wirkung bekannt. Ansonsten gilt nur, eine gewisse Größenfolge in den Beeten zu wahren: kleinere Kräuter an den äußeren Rand und größere eher ins Zentrum, damit alles zugänglich bleibt und niemand im sprichwörtlichen Schatten des anderen steht.

 4. Die kräutergarten-Pflege

Stetes Abernten und ein guter Zuschnitt halten Ihre Kräuter auf lange Zeit vital. Dafür bestens geeignet ist eine Gartenschere.
Gerade häufig geerntete Arten sollten allerdings alle 3 – 4 Wochen leicht gedüngt werden. Hierfür genügt normaler Blumendünger, welcher im Verhältnis 1:10 mit Wasser verdünnt wurde. Kandidaten hierfür wären Petersilie und Basilikum, welche zu den kurzlebigen Kräutern gehören und jährlich erneuert werden müssen. Vor Schädlingen sind Ihre Kräutergärten aufgrund der vielen ätherischen Öle übrigens zumeist sicher. Sollte es dennoch zu einem Befall kommen, wollen Sie selbstverständlich nicht auf chemische Bekämpfungsmittel zurückgreifen, sondern sollten die betroffenen Pflanzen einfach zurückschneiden und mit ein wenig Wasser absprühen. Hierbei bietet sich eine Sprühflasche an. Lockern Sie auch regelmäßig den Boden auf, damit dieser möglichst durchlässig bleibt. Dies ist vor allem bei verkrustenden Oberflächen wichtig. Nutzen Sie dafür eine Hacke.

 

 5. Die Ernte

Zeit, sich an den Resultaten Ihrer Arbeit zu erfreuen. Ernten Sie idealerweise an sonnigen Tagen – insbesondere am frühen Vormittag, um die Zutaten direkt frisch zum Mittag verwenden zu können. Schnell werden Sie feststellen, dass so ein Kräutergarten oftmals mehr Ertrag liefert, als Sie in der Schnelle aufbrauchen können. Dill und Fenchel müssen zwar frisch konsumiert werden, den Rest können Sie aber nach Erdart getrennt konservieren, um die aromatische Vielfalt zu erhalten. Lassen Sie die Bündel einfach an einem luftigen Ort trocknen und lagern Sie sie dann in dunklen Gläsern ein. Thymian, Rosmarin und Basilikum sollten mit Salz, Pfeffer und Knoblauch in Flaschen gesteckt, mit Olivenöl aufgefüllt und dann verschlossen werden. Petersilie zu konservieren ist sogar noch einfacher: Einfach in Eiswürfelschalen einfrieren und dann mit Alufolie umwickelt im Gefrierfach lagern.

Lust bekommen auf einen eigenen Kräutergarten? Wir haben Ihnen einige interessante Anregungen auf Pinterest zusammengestellt. Schauen Sie doch einmal vorbei für die eine oder andere Inspiration.

 

Viel Spaß und einen grünen Daumen wünscht Ihr anndora-Team.

5 gute Gründe für eine Hängematte

Man kennt die Bilder aus Film und Fernsehen: Sonnenschein, Meeresrauschen und eine Hängematte zwischen zwei Palmen. Einen Teil dieses Feelings kann man durchaus auch in heimischen Gefilden genießen – vor allem jetzt im Sommer. Wer Körper und Seele gerne baumeln lassen möchte, kann für draußen wie drinnen heute ein Vielzahl an Hängematten erwerben. Wir haben für Sie 5 Argumente zusammengestellt, warum dies eine gute Idee ist:

Hängematte, anndora

1. Die Hängematte als Einschlafhilfe

Wissenschaftliche
Studien haben den Verdacht bereits bestätigt: Nicht nur Kinder
lassen sich gerne in den Schlaf schaukeln. Das leichte, regelmäßige
Bewegen von links nach rechts hilft auch erwachsenen Menschen dabei,
schneller einzuschlafen. Kenner wissen unlängst, dass es sich
hierbei empfiehlt, diagonal zu liegen, um nicht so leicht aus der
Matte zu fallen. Darum haben viele Tücher auch eine gewisse Breite,
welche voll ausgenutzt werden will.


2. Gut für den Körper

Viele körperliche Beschwerden haben ihren Ursprung im Büroalltag. Das viele Sitzen im Stuhl ist schlecht für den Rücken und der ständige Blick auf den Computerbildschirm erzeugt zusammen mit dem Lärm der Moderne schnell Kopfschmerzen. Anders als auf vielen Matratzen, kann das Nickerchen in der Hängematte viele Anspannungen in unseren Gliedern lösen und lindernd bei chronischen Leiden wirken.

3. Schlichter Komfort

Die Südamerikaner spannten bereits vor mehreren Jahrhunderten ihre
Tücher zwischen zwei Punkten auf, um nicht im Schmutz zu liegen und
sicher vor Schlangen zu sein. Wenngleich wir uns hierzulande keine
Sorgen um gefährliche Kriechtiere machen müssen, ist es doch ein
Luxus, vor Ameisen und anderen Krabbeltieren sicher in der Sonne zu
faulenzen. Gartenliegen bieten diesen Vorteil nur bedingt und nichts
ist unangenehmer, als durch Insekten aus dem friedlichen Schlummer
gerissen zu werden.


4. Perfekt für Sonnenanbeter

Unterschieden wird zwischen 3 großen Typen:
der Netz-, Tuch- und Stabhängematte. Jede hat gewisse Vorteile. Die
Netzmatte ist luftdurchlässig, wodurch man nicht so schnell ins
Schwitzen gerät, aber kann über längere Zeit auf der nackten Haut
unbequem werden. Eine Tuchmatte umschließt den Körper zu beiden
Seiten, was Sie vor Wind schützt, aber keine Wärme entweichen
lässt. Die Stabhängematte schließlich lässt Sie bei vollem
Liegekomfort gleichmäßig braun werden, da Ihr Körper freiliegend
darauf schaukeln kann.

Nicht immer muss man nach einem harten Arbeitstag ein Schläfchen halten: Oftmals braucht es nur eine kurze Pause zum Durchschnaufen. Sie werden staunen, wie schnell der Stress und die Sorgen des Alltags verfliegen, wenn Sie einfach in der Matte schaukelnd in den blauen Himmel blicken und Ihre Gedanken wandern lassen. Sorgen können an diesem persönlichen Ruheort abgeladen und neue Energie geschöpft werden.

Na, sind Sie auf den Geschmack gekommen? In unserem Shop finden Sie eine hochwertige Hängematte zum Aufstellen im Garten oder in der Wohnung. Gute Entspannung wünscht Ihr anndora-Team.

Der große Grillvergleich: Holz, Kohle, Gas

Die Grillsaison beginnt und wie jedes Jahr steht die große Frage im Raum: Was darf es denn für ein Grill sein? Holz, Gas oder doch lieber ganz klassisch Kohle. Wir geben Rat im großen Grillvergleich!

Die klassisch-unverfälschte Methode ist gerade bei Männern äußerst beliebt. Kein Wunder: So muss doch von eigener Hand ein Feuer gemacht und bewahrt werden. Etwa 3 von 4 Grillpartys verwenden angeblich ein Kohlemodell und die Vorteile sind schnell ersichtlich: geringe Anschaffungskosten und geringes Gewicht erlauben den spontanen Kauf im Supermarkt und die sofortige Mitnahme auf die Grillwiese. Obgleich es sich bei dem Gerät selbst um die günstigste der 3 Arten handelt, ist die verwendete Ressource mit vornehmlich Holzkohle oder entsprechenden Briketts die kostspieligste.

Verwenden Sie zum eigenen Schutz Handschuhe, um Verbrennungen zu vermeiden.

Diese braucht zwischen 30 und 60 Minuten, um wirklich durchzuglühen, ehe man das Fleisch auflegen kann. Im Gegenzug werden hohe Temperaturen erreicht, sodass man sein Steak auch „gut durch“ genießen kann. Oft wird bei dieser Methode auf den besonderen Geschmack geschworen, doch dieser wird durch die Kohle eigentlich nicht beeinflusst. Lediglich ein besonderes Aroma wird durch das Eindringen des Rauches in die Poren des Fleisches erzeugt. Dies gilt insbesondere bei der Verwendung eines Deckels, um auch indirekt durch zirkulierende Hitze zu grillen.

Holzkohlegrill, Grillvergleich

 

Montagehandschuhe aus Ziegenleder mit Klettverschluss

 

Bauhandschuhe aus Baumwolle und Schweinsleder in Gelb

 

Schutzhandschuhe aus Nylon PU in Schwarz

Rauch jedoch ist auch das Stichwort, wenn es um die großen Nachteile geht: Aufgrund seiner als störend empfundenen Entwicklung und möglicher Belästigung der Nachbarn, ist die Verwendung eines Kohlegrills auf vielen Balkonen vom Vermieter nicht gestattet. Weiterhin werden beim Hinabtropfen der Fleischsäfte und Fette auf die Kohle teils krebserregende Giftstoffe freigesetzt, welche den Genuss von derartig gegartem Gut auch zu einem gesundheitlichen Risiko machen. Nicht zu vergessen ist der unangenehme Geruch, der sich in der Kleidung festsetzt und die Reizung der Augen, sobald der Wind sich dreht und man plötzlich im Rauch sitzt. Da es sich um ein offenes Feuer handelt, muss diese Grillvariante auch unter steter Aufsicht stehen und selbst nach Ablöschen der Kohle ist es nötig, bis zu einer Stunde zu warten, bevor man sie entsorgen kann, was den Zeitaufwand dieser Methode noch weiter in die Höhe treibt. Abhilfe schafft der Aschesauger mit schneller Reinigung des Grills.

 

 

Aschesauger 1000 Watt 20 Liter + 1x Ersatzfilter

 

Aschesauger 1000 Watt 20 Liter + 2x Ersatzfilter

 

Powerplus Aschesauger mit 20 Liter Tank 1200 Watt + Aschefilter

Der Elektrogrill – schnell und einfach

Während das Modell selbst etwas teurer ist, als sein obiger Konkurrent, so spart man doch dadurch, dass weder Kohle noch Gas erworben werden müssen.Stecker in die Steckdose und los geht’s! Dies ist natürlich in sofern ein Nachteil, da Letztere vorhanden sein muss, was den Einsatzbereich des Elektrogrills auf die unmittelbare Nähe des Haushalts beschränkt. Da sich bei diesem Verfahren kein Rauch entwickelt, ist der Einsatz auf dem Balkon absolut bedenkenlos. Hierdurch entgeht Ihnen allerdings auch der typisch atmosphärische Grillduft.

Obgleich das Gerät schnell einsatzbereit ist,
ist seine maximale Hitzeleistung die niedrigste der 3 Varianten.
Keineswegs förderlich hierbei ist der Umstand, dass ein Elektrogrill
für gewöhnlich nach oben hin offen ist, wodurch ein indirektes
Grillen nicht möglich ist. Für dicke Fleischstücke ist er ohnehin
absolut ungeeignet. Böse Zungen sagen sogar, dass es quasi keinen
Unterschied zum Brutzeln in der Pfanne gibt. Der Garprozess selbst
kann sich durchaus in die Länge ziehen, was dem Spaß an der Sache
natürlich auch nicht förderlich ist. Vorteilhaft ist die gesundheitliche Verträglichkeit der resultierenden Speisen,
deren Fette und Marinaden aufgrund spezieller Konstruktion meist nicht
direkt auf die Heizelemente tropfen können. Dies verhindert zwar die
Gefahr eines Fettbrandes, verkompliziert allerdings auch den
Reinigungsprozess dieser Art von Grill.

Elektrogrill, Grillvergleich

Der Gasgrill – ein Mittelweg

In vielerlei Hinsicht verbindet der Gasgrill die Stärken der vorangegangenen Modelle und erfreut sich dank immer sichereren Ausführungen auch in Deutschland einer wachsenden Beliebtheit, welche er in den USA schon längst etabliert hat. Die von ihm verwendeten Gasflaschen sind kostengünstiger als Holzkohle, doch ist es schwer abzuschätzen, wie lange diese noch halten sofern sie über keine Füllstandanzeige verfügen. Ein Nachteil ist zweifellos, dass diese Behälter dann auch gesondert gelagert werden müssen. Da das Gerät selbst aufgrund seiner technischen Finesse den höchsten Anschaffungspreis der 3 Optionen hat, wird sich die Ersparnis gegenüber dem Kohlegrill erst auf Dauer einstellen. Generell ist das Gasmodell eher dem Vielgriller zu empfehlen – gerade da es sich so einfach reinigen lässt.

In gewisser Weise ist es allerdings auch ein Grill für alle. Profis
können dank einfach regulierbarer Temperatur anspruchsvolle Gerichte ganz bequem zubereiten und Einsteiger freuen sich über die kurze Vorheizzeit. Da kein Rauch entsteht, handelt es sich auch hier um ein sehr gesundes Grillen, welches auch auf dem Balkon stattfinden kann. Kohleverfechter bringen hier gerne die Aromakritik an, auf welche Hersteller bereits mit speziellen Pellets und Chips reagiert haben, doch auch diese entfalten eine eher schwache Wirkung im Vergleich zum Original. Obgleich die Gasgeräte oft eher sperrig ausfallen, sind sie dennoch in der Theorie transportabel und können somit auch hinaus ins Grüne genommen werden.

Gasgrill, Grillvergleich

Fazit

Der Kohlegrill ist ideal für den spontanen Grillabend mit Freunden im Park, braucht aber Zeit und Expertise. Wem nach einer kleineren Party auf dem eigenen Balkon zumute ist, sei der Elektrogrill ans Herz gelegt, aber bezahlt wird hier nur für ein Erlebnis, da der Geschmack aus der heimischen Küche kein anderer wäre. Wer viel und oft zu Grillen plant, dem sei aus Gründen von Langzeitkosten, Bedienbarkeit und Zeitaufwand ein Gasmodell empfohlen. Insgesamt gibt es keine universale Antwort auf die Frage nach der besten Variante.

Wofür Sie sich auch entscheiden: Guten Appetit wünscht Ihr anndora-Team.

anndora Sonnenschirm: Stoffeigenschaften

Die anndora Sonnenschirme sind mit hochwertig verarbeitetem, langlebigen Material bespannt, welches durch Lederecken zusätzlich verstärkt wurde. Jede Faser wird bereits beim Weben gefärbt, sodass Ober- und Unterseite satte Farben von hoher Brillianz aufweisen. Neben Polyester mit Leinen-Haptik, bieten wir ebenfalls Olefinstoff* für besonders hohen Regenschutz
und naturbelassene Leinen-Baumwolle (55% Leinen, 45% Baumwolle) an.

 

Die Stoffeigenschaften

Gestaffelt in 5 Kategorien, betragen die Stoffstärken 180, 200, 235, 250 oder 310 g/m² und verfügen alle über eine UV-Absorption von bis zu 97,5% und einen Lichtschutzfaktor >50. Ausnahme hierbei bilden unsere Öko-Modelle
mit einem natürlichen UPF-Wert von > 30. Die schmutz- und wasserabweisende Beschichtung der Stoffe ist bei Bedarf durch flüssige Imprägnierung erneuerbar. Unsere strapazier- und widerstandsfähigen Bespannungen sind leicht zu wechseln und problemlos waschbar. Dank ihrer hohen Farbbeständigkeit, stellt Ausbleichen keine Gefahr dar.

 

Die große Farbauswahl

Neben 13 Uni-Farben, sind unsere Sonnenschirme ebenfalls in Streifen- und Karomustern, oder auch in gestaffelter Pagode erhältlich. Verfügbare Farben sind unter anderem: Terracotta, Limette, Navy-Blau, Sahara-Gelb, Natural und Dark Natural. Modelle mit Stoffmustern sind in der Regel 2- oder 3-farbig, werden jedoch auch in bunteren Kombinationen angeboten. Rundschirme sind in 5 verschiedenen Größen lieferbar mit Durchmessern von 2,1 / 2,5 / 3,0 / 3,5 / 4,0 m. Die eckigen Sonnenschirme hingegen werden in den Maßen 3 x 3 / 3 x 4 / 4 x 4 m angeboten.

 


Schirmchen wechsel dich

Sie haben bereits einen anndora Sonnenschirm erworben, haben aber diese Saison Lust auf ein neues Design? Dann fragen Sie uns nach einem neuen Schirmstoff. Beziehen Sie Ihren Schirm einfach selbst. So wird Ihr Außenbereich im Handumdrehen in ein neues Licht getaucht.

 

Fragen Sie Ihren Wunschstoff einfach an. Unser Service-Team berät Sie gern.

E-Mail: service@anndora.de

Telefon: 0345 – 478 24 21


*Stoffstärke von 200 g/m², beständiger Outdoor Stoff

Die Top 5 der besten Reiseblogs

Sommerzeit ist Urlaubszeit! Das lassen sich auch die Reiseblogger nicht zweimal sagen. Doch gibt man als Suchanfrage Reiseblog ein erkennt man, das es diese wie Sand am Meer gibt. Wir haben für Euch unsere TOP 5 Reiseblogs rausgesucht, deren Reisefieber wirkt ansteckend.

1/5 Reiseblogs: 22places

„Auf 22places teilen wir unsere besten Reise- und Fototipps mit dir.“

Name: 22places

Betreiber: Jenny & Sebastian aus Berlin

Auf ihrem Blog – 22places verbinden Jenny & Sebastian Reisen und Fotografie. Sie nennen sich selbst Reisefotografen. Des weiteren geben sie Online Fotokurse. Auf ihrem Foto- und Reiseblog findet man ihre Reiseziele und viele Informationen rund um das Thema Fotografie. Dieser Blog hat eine klare Struktur und ist das reinste Paradies für Fotografen mit Reiselust.

22places, Reiseblogs

2/5 Reiseblogs: BRAVEBIRD

„Früher hatte ich mal eine Wohnung und einen Job. Heute lebe ich ein völlig anderes Leben, bereise die Welt und darüber berichte ich hier in diesem Blog!“

Name: BRAVEBIRD

Betreiber: Ute Kranz aus Köln

BRAVEBIRD gehört zu den beliebtesten deutschen Reiseblogs. Ute ist Alleinreisende, die schon viel gesehen und erreicht hat. Sie hat zum Beispiel zwei Rucksäcke entwickelt, speziell für Frauen. Frauen stehen hier klar im Fokus, sie gibt ihnen Tipps rund ums alleine reisen.

BRAVEBIRD, Reiseblogs

3/5 Reiseblogs: Sonne & Wolken

„Das Abenteuer beginnt gleich vor deiner Haustür – du brauchst nur die Augen aufmachen.“

Name: Sonne & Wolken

Betreiber: Jana

Jana von Sonne & Wolken ist sehr abenteuerlustig. Sie zeigt, wie man dafür weder viel Geld, noch viel Zeit, noch ein Around-the-World-Ticket in der Tasche braucht. Ihr Motto ist, das Abenteuer wartet überall. Und das auch in punkto Essen. Auf Ihrem Blog findet man ein Food Diary, in dem sie über ihre außergewöhnlichen Geschmackserlebnisse rund um den Globus berichtet.

Sonne & Wolken, Reiseblogs

4/5 Reiseblogs: Follow Your Trolley

„Mein Karma hat kein Problem damit, dass ich meine Yogamatte gerne in charaktervollen Boutiquehotels ausrolle und ich lieber mit Trolley als mit Rucksack verreise.“

Name: Follow Your Trolley

Betreiber: Jeanette Fuchs

Das Motto hier lautet: „Travel-Yoga-Lifestyle“. Sie verbindet Reisen mit Yoga. Egal wo sie ist, wird erstmal die Yogamatte ausgerollt. Reisen hat für sie etwas mit Entspannung zu tun. Die Ruhe und Ausgelassenheit lässt sie jeden, der auf ihrem Blog stöbert, spühren.

Follow your trolley, Reiseblogs

5/5 Reiseblogs: Feel4Nature

„Lebe Dein Leben individuell, aussergewöhnlich, unabhängig, naturbewusst und frei – das ist der Grundsatz den ich mir in meinem Leben zu eigen gemacht habe und dieser bildet gleichermassen auch die Grundlage für meinen Blog“

Name: Feel4Nature

Betreiber: Christian

Christian beweist auf seinem Blog, das Reisen nicht nur bedeutet: Koffer packen und was erleben. Er zeigt verschiedene Arten von Reisen und Erleben. Da wäre an erster Stelle Tauchen und an zweiter Stelle Trekking. Die Natur liegt ihm sehr am Herzen. Für Männer und Frauen mit wildem Herz genau das Richtige.

Feel4Nature, Reiseblogs

Hat Euch das Reisefieber gepackt? Das passende Gepäck findet Ihr hier.

Fit für den Frühling: Die Checkliste für Ihr Auto

Die Zeit ist gekommen, wieder mit Sonnenbrille statt Handschuhen am Lenkrad zu sitzen, doch zuerst steht der alljährliche Frühjahrsputz an – auch für Ihr Auto. Der Winter hinterlässt nämlich einige Spuren am Wagen, um die man sich kümmern sollte: Streusalz, Schmutzpartikel und kleine Steinchen setzen sich mit aufgeschleudertem Schneematsch an der Karosserie fest und können den Lack beschädigen. Hiervon sind ebenfalls Gummielemente und Bremsen betroffen! Auch milde Winter strapazieren das Auto, daher: Keine Ausreden und ran ans Werk!

Schritt 1: Die grobe Wäsche

Zuallererst steht eine gründliche Wäsche des Wagens an. Diese sollte trotz dazu einladendem Wetter nicht in der Einfahrt oder auf dem Straßenrand stattfinden, da verwendete Reinigungsmittel ins Grundwasser gelangen können. Viel eher empfiehlt sich ein einfacher Besuch bei der nächsten Waschanlage. Wer clever sein will, nutzt zuvor einen Hochdruckreiniger, um den gröbsten Schmutz zu entfernen. Somit wird verhindert, dass die Bürsten in der Autowaschstraße diese Elemente aufschleudern und in Folge dessen den Lack zerkratzen. Achten Sie lediglich darauf, einen gewissen Sicherheitsabstand zu wahren, damit der Wasserstrahl keine kleine Dellen im Blech verursacht.

Man mag verleitet sein, vor Ort auch eine Unterbodenwäsche durchführen zu lassen, um Verkrustungen und Ablagerungen zu entfernen. Allerdings kann diese Art von Waschprogrammen auch Teilen der Mechanik ungewollte Schäden zufügen. Zudem verwenden die Autowaschanlagen hier oft Brauchwasser, welches selbst noch gelöste Salzreste aus dem Winterstreu enthält, wodurch es wiederum zu Korrosionen kommen kann. Idealerweise kümmern Sie sich selbst um den Unterboden Ihres Fahrzeugs. Hierzu eignet sich ein Dampfreiniger mittlerer bis leichter Stärke. Im Zweifel können und sollten Sie sich dennoch den Rat Ihrer Werkstatt einholen. Eine Motorwäsche ist übrigens nicht nötig: Er ist generell gegen Korrosionsbildung geschützt.

 

Schritt 2: Detailarbeiten

Ist der Schmutz nun weg, kommen die Blessuren zum Vorschein: Gerade bei Sonnenschein fallen kleine Kratzer im Lack plötzlich sehr stark auf. Nutzen Sie einen Lackstift oder etwas Wachs, um entsprechende Stellen sofort auszubessern, da sich hier sonst Rost entwickeln kann. Zuerst reinigen Sie dafür die entsprechende Stelle mit etwas Spülmittel, um sie von Restschmutz und Öl zu befreien und bessern das Areal dann mit dem Lackstift aus. Nachdem alles abgetrocknet ist und Sie eine Weile gewartet haben, müssen Sie die Stelle nur noch polieren. Mit einer Poliermaschine geht dies ganz schnell und einfach von der Hand. Sehr tiefe Kratzer lassen sich mit dieser Methode leider nur bedingt ausbessern. Nutzen Sie in solchen Fällen lieber die Option einer Teillackierung in der Werkstatt.

Kommen wir jetzt zu allem, was die Waschanlage nicht geschafft hat. Türrahmen, Seitenspiegel und andere Winkel, die nicht erreicht wurden, lassen sich mit einem Schwamm und einer milden Seifenlauge säubern. Wer oft das Heizungsgebläse verwendet hat, sollte auch die Innenseite der Scheiben putzen. Hierfür reichen Glasreiniger und Baumwolltuch. Ein kleiner Tipp für streifenfreie Ergebnisse: Reiben Sie die Scheibe trocken, bis sie quietscht, denn nur dann ist das Putzmittel restlos entfernt. Damit auch die Außenseite der Scheiben langfristig so schön klar bleibt, kontrolliert man besser noch schnell die Scheibenwischer. Auch sie waren in den dunklen Jahreszeiten im Dauereinsatz und sollten zumindest gereinigt, bei Rissen sogar ausgewechselt werden.

Schritt 3: Technische Wartung und Kontrolle

Wichtige Teile, wie der Luftfilter, sollten regelmäßig gereinigt oder ausgetauscht werden, um eine stabile Motorleistung zu garantieren. Ist der Filter verschmutzt, so ergibt sich höherer Strom- und Spritverbrauch und ist er erst einmal verstopft, hilft oft nur noch ein kompletter Wechsel. Man braucht lediglich ein paar einfache Werkzeuge: Die Schlauchstelle am Gehäuse des Luftfilters lässt sich mit einer Zange öffnen, das Gehäuse selbst mit einem Kreuzschlitzschraubendreher. Manchmal stellen sich noch Muttern in den Weg, weshalb auch ein Ringelschlüssel griffbereit liegen sollte. Der Filter selbst wird dann einfach ausgeklopft, wieder verschlossen und anschließend mit dem Luftschlauch verbunden.

Die leidige Aufgabe der Füllstandkontrolle lässt sich nun auch gleich aus dem Weg räumen: Prüfen Sie, ob genüg Öl, Bremsflüssigkeit, Kühlwasser und Klimaanlagenflüssigkeit vorhanden ist und lassen Sie diese ggf. von einem Fachmann auffüllen. Gerade beim Öl ist es wichtig, dass der richtige Typ aufgefüllt wird, weshalb der Rat von einem Profi eingeholt werden sollte. Scheibenwischmittel hingegen können Sie bedenkenlos selbst nachfüllen.

 

Schritt 4: Der Reifenwechsel

Als Faustregel gilt schon seit Langem, dass man von Oktober bis Ostern Winterreifen aufgezogen haben sollte. Da das Wetter uns allerdings auch gerne mal überrascht und es zu jeder Regel Ausnahmen gibt, hier eine genauere Orientierung: Sobald die Temperaturen dauerhaft bei über 7 °C liegen, können Sie wieder Sommerreifen verwenden. Bei der Gelegenheit kann man gleich noch die Profiltiefe checken. Laut Gesetz sollte diese bei mindestens 1,6 mm liegen, der ADAC empfiehlt allerdings bereits ab 3 mm neue Reifen aufzuziehen. Der ideale Druck hingegen hängt vom Reifen- und Fahrzeugtyp ab und kann dem entsprechenden Handbuch entnommen werden.

Vor der Demontage der Winterreifen sollte der Druck um 0,5 bar erhöht werden, da es über den Einlagerungszeitraum hinweg zu einem Druckverlust kommen wird. Um diesen zu minimieren, sollte der Einlagerungsort möglichst kühl und trocken sein. Wer sich später Zeit sparen will, markiert sich die alten Positionen der Reifen mit Kreide (z.B. VR für „vorne rechts“), sodass im Oktober wieder jedem Rad der richtige Reifen zugeordnet werden kann. Wem das alles zu kompliziert ist, der kann auch eine Fachwerkstatt aufsuchen und Wechsel und Einlagerung dort vornehmen lassen. Sollten Sie Verschleiß an Bremsen, Stoßdämpfern oder der Federung an den Rädern feststellen, so muss die Werkstatt ohnehin aufgesucht werden.

Schritt 5: Den Innenraum nicht vergessen

Fast geschafft! Jetzt gilt es nur noch den Innenraum auszusaugen und etwas gegen die feuchten Matten zu unternehmen. Hierfür eignet sich entweder eine komplette Durchlüftung über längere Zeit (vielleicht auf einem Ausflug in die Natur) oder mit Küchenrollen an der frischen Luft. Saisonales KfZ-Zubehör, wie Frostschutzmittel und Schneeketten, kann nun ebenfalls wieder in Keller und Garage verschwinden. Nutzen Sie den neugewonnenen Platz doch lieber für Picknickkorb und Strandmatte.

Einen wunderschönen Frühling und allzeit sichere Fahrt wünscht Ihnen ihr anndora-Team!