Hecke schneiden: Tipps zum Verschneiden

Durchgänge zwischen den Heckenabschnitten, eine leicht versetzte Anordnung, oder ein eingelassenes Tor, welches in vergessene Welten führt. So einfach weckt man die Entdeckerlust im Menschen und der Garten will erkundet werden. Die Hecke bietet Privatsphäre durch Sichtschutz, einen kontrastreichen Hintergrund für Blumenbeete und ist von ökologischem Nutzen.

Hecken sind eine preiswerte, langfristige Zaunalternative, welche Ihrem Garten Struktur und Charakter verleiht. Außerdem dienen Sie für den Hobbygärtner als Gestaltungselement. Es existieren viele unterschiedliche Arten von Hecken, die sich in ihren Funktionen und äußerlichen Merkmalen unterscheiden.

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Verschiedene Heckenstrukturen
  • Niederhecken
  • Hochhecken
  • Baumhecken
Anwendungsgebiete der hecke
  • Sichtschutz (für den gesamten Gartenoder Teilbereiche davon)
  • Zierde
  • Schallschutz
  • Staubschutz
  • Schattenspender
  • Strukturelemente und RaumteilerWindschutz

Ist der Entschluss gefasst und eine Hecke soll den eigenen Garten bereichern sind einige Gesichtspunkte zu beachten. Die Heckenarten lassen sich nicht nur durch Blattfarbe – und Form, sondern auch durch Wuchs – und Lebensdauer differenzieren. Man unterscheidet zu allererst in immergrüne und blühende Hecken.

Wer also einen permanenten Sichtschutz vorzieht, der sollte zum Beispiel Liguster (bis 1 m), Lebensbaum (bis 2 m), oder Wacholder (bis 4 m) verwenden.
Für naturnahe Gärten bietet sich auch der weitverbreitete Holunder an. Dieser blüht nicht nur wunderschön im Sommer, sondern er liefert auch essbare Früchte, woraus man eigenen Tee herstellen kann.
Der engagierte Hobbygärtner, schreckt nicht vor ausgefallenen, unkonventionellen Gestaltungslösungen zurück. Verleihen Sie Ihrem Garten fernöstlichen Charme mit Schirmbambus, einem beliebten Stilelement in asiatischen Gärten.

Es ist von Vorteil, abgesehen von den sichtbaren, auch unsichtbare Merkmale in die Entscheidungsfindung mit einzubeziehen. Da Hecken natürlichen Lebensraum für Tiere bereitstellen, sollte man auf heimische Heckenarten zurückgreifen. Außerdem ist die Bodenbeschaffenheit das Fundament jeder Hecke und sollte auf die Art abgestimmt sein. Anderenfalls kann es vorkommen, dass eine Hecke nicht Blickdicht wachsen kann, oder prachtvolle Blüten ausbildet.

Tricks für einen gelungenen heckenSchnitt

Wahl der Werkzeuge

Eine Hecke pflegt sich nicht von allein, allerdings sollte man auf hochwertige, scharfe Werkzeuge zurückgreifen, um eine lange Lebensdauer vorzuprogrammieren. Um das Schneiden zu vereinfachen und die Nerven des Gärtners zu schonen sind die Heckenscheren von Powerplus akkubetrieben. Für flache, kleine Pflanzen ist die Strauchschere perfekt geeignet. Sie ist ein echtes Leichtgewicht, verfügt über scharfe Messer und zeichnet sich durch eine lange Akkulaufzeit aus. Wer noch auf Muskelarbeit setzt, für den ist diese Heckenschere mit Carbonstahl, in mehreren Ausführungen, die perfekte Alternative zu akkubetriebenen Geräten. Der speziell beschichtete Stahl lässt das Verschneiden spielend leicht erscheinen. Ist die Hecke über die Jahre hinweg in die Höhe gewachsen, empfiehlt es sich auf eine elektrische Teleskop-Heckenschere zurückzugreifen. Eine riesige Entlastung für jeden Hobbygärtner, da bei einer Länge von bis zu 2,80 m, auf eine wackelige Leiter verzichtet werden kann.

Ganz wichtig ist es, bevor mit dem Styling begonnen wird, nach gängigen Schnittmustern für die Heckenart zu suchen, um das Wachstum zu unterstützen. Anfänger sollten auf robustere Pflanzen, wie Buchenhecken zurückgreifen, um Erfahrung zu sammeln und sich des Pflegeaufwands bewusst zu werden.Es wird unterteilt in Verjüngungs – und Formschnitt. Im Frühjahr will man der Pflanze zu Wachstum und neuen Trieben verhelfen, indem man sie sehr weit herunterschneidet, um viel Licht durchdringen zu lassen. Für die beständige oder neue Formen, kann man in Abhängigkeit von der Wachstumsgeschwindigkeit, ein – oder mehrmal pro Jahr sorgen (Jahreszeit: Sommer).

Wichtig: Bei blühenden Arten unbedingt darauf achten, erst nach der Blühphase zu schneiden.

Weitere Tipps:

1. nie im prallen Sonnenschein schneiden
2. scharfes Werkzeug verwenden
3. nicht unter – 5 Grad Celsius

Schnittzeiten im Jahresverlauf

Anfang April: früh blühende Ziersträucher nach dem blühen

April, Juni, August: Immergrüne Hecken (können bis zu drei mal im Jahr geschnitten werden → nur Formschnitt)

Oktober: völliges Zurückschneiden von Immergrünen Hecken möglich

Dezember – März: Laub verlierende Gehölze und Sträucher

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