Ratgeber: Kompressoren – So finden Sie das passende Modell!

Doch das ist bei der großen Auswahl an Produkten nicht so einfach. Wir helfen Ihnen, den passenden Kompressor für Ihre Verwendungszwecke zu finden. Außerdem erfahren Sie, was beim Gebrauch der Geräte wichtig ist und wie Sie die unterschiedlichen Kompressoren-Typen ideal für Ihre Zwecke nutzen können.

 

1. Funktionsprinzip von Kompressoren
2. Worauf man bei der Auswahl achten sollte
3. Welcher Kompressor für welche Einsatzgebiete?
4. Wartung von Kompressoren
5. Worauf beim Gebrauch zu achten ist
6. Ursachen und Fehlerbehebung
7. Checkliste
8. Unsere Empfehlungen

1. Funktionsprinzip von Kompressoren

Ein Kompressor wirkt als maschineller Verdichter, der durch das Zusammenpressen von Ansaug- und Betriebsdruck eingeschlossenes Gas komprimiert.
Gängige Modelle für den Heim- und Hobbybereich werden als Kolbenverdichter bezeichnet. Die Geräte arbeiten, ähnlich wie eine Luftpumpe, wechselnd zwischen Ansaugen und Verdichten des Gases. Der Kolben saugt die Luft an und drückt sie im, ihn umgebenden Gehäuse, dicht zusammen. Diese Komprimierung dient der Volumenverringerung bei Gasen. Das Gasvolumen wird durch den Betriebsdruck des Kompressors minimiert. Druck und Dichte des Gases werden dadurch erhöht, so entsteht Druckluft und auch die Leistungskraft des Gerätes.
Der Luftbehälter saugt die Luft an und komprimiert sie im Verdichter, dort wird sie als Druckluft ausgegeben. Für die Betriebssicherheit des Gerätes sorgt ein Überlastungsschutz der den Druck reguliert.
Das Gerät sollte je nach Anwendungsgebiet ausgewählt werden, da es Modelle mit und ohne Druckluftkesseln gibt.
Alle Geräte, die in Deutschland zugelassen sind, haben einen Differenzwert von 2 bar. Die Differenz besteht zwischen Ausschaltdruck und Einschaltdruck und ist in der Druckbehälterverordnung gesetzlich verankert. Die Explosionsgefahr wird damit minimiert.

 


2. Worauf man bei der Auswahl achten sollte

Die Auswahl richtet sich nach dem Verwendungszweck und dem daraus resultierenden Luftbedarf des angeschlossenen Werkzeugs.

Im Folgenden finden Sie eine Auflistung der wichtigsten Kenngrößen, anhand derer man einen Vergleich vornehmen kann:

Filter:

Sollten Sie den Kompressor z.B. zum Arbeiten mit Lacken nutzen wollen muss die Luft extrem hoch gefiltert werden, um Bläschenbildung zu verhindern. Entsprechend sollte der Kompressor einen geeigneten Filter besitzen, um Schmutzpartikel aus der Druckluft zu filtern.

Ansaugleistung [L/min]:

Luftmenge, die der Kompressor einsaugt, um sie zu verdichten. Die Grundregel lautet: Der Behälter sollte 30% mehr Luft hineinpumpen als maximal ausgegeben wird. Daher sollte die Ausgabeleistung nicht mit dem, meist deutlich höheren Wert, der Ansaugleistung verwechselt werden.

Ausgabeleistung [L/min]:

Menge an Druckluft, die der Kompressor erzeugen kann. Dieser Kompressorwert wird anhand einer Norm ermittelt. Dieser Wert ist der Entscheidende bei der Auswahl des Kompressors, da er die Leistung verdeutlicht, die das Gerät an das Werkzeug abgeben kann.

Füllvolumen [L/min]:

Falls ein Druckluftbehälter vorhanden ist, wird als Füllvolumen die Menge an Luft bezeichnet, die vom Kompressor in den Druckluftbehälter gepumpt wird. Kleine Geräte sind oft in der Lage ein Füllvolumen von 100 Litern Druckluft/Minute zu erzeugen. Für Einsätze bei z.B. Schlagschrauben sollte man auf ein Gerät mit mindestens 150 Litern zurückgreifen.

Kesselgröße[L]:

= Volumen des Druckluftbehälters. Je höher die Kesselgröße, desto größer ist die Reserve an Druckluft. Achten Sie auch hier auf den Verwendungszweck und eine ausreichende Abgabeleistung und entsprechende Kesselgröße. Ist der Kessel zu klein, steht das Gerät unter permanentem Hochdruck. Es kann dann zu einem häufigen Abschalten aufgrund des Überlastungsschutzes kommen.

Leistung [W]:

= Stärke des Motors in Watt oder PS

Anschlussart [V]:

es gibt 3 Anschlussarten: 12 Volt Gleichstrom (kleine Kompressoren), 230 Volt Wechselstrom, 400 Volt Drehstrom (i.d.R. nur für gewerbliche Zwecke)


3. Welcher Kompressor für welches Einsatzgebiet?

Überlegen Sie sich zuerst für was Sie das Gerät hauptsächlich verwenden wollen.
Soll es größtenteils zum Aufpumpen von Reifen o.ä. sein, dann ist ein Kompressor mit geringer Leistung ausreichend.

Sollten Sie mit dem Gerät Druckluftarbeiten verrichten wollen wie: Lackieren, Sandstrahlen, Abblasen, dann sollten Sie zu einem Gerät mit einer höheren Leistung greifen. Auch für Werkzeugarbeiten wie Drehen, Schlagen, Tackern oder Bohren geeignet.

Wichtigste Kompressoren-Typen im Überblick:

Mobiler Kompressor/Mini Kompressor

  • ideal für kleinere Arbeiten im Haus
  • z.B. Aufpumpen von Reifen, Luftmatratzen, Bällen und Schwimmbecken
  • Stromquelle: 12 Volt Anschluss
  • günstig in der Anschaffung

Vorteile:
– für den mobilen Einsatz geeignet
– geringen Größe = platzsparende Aufbewahrung
– geringer Preis

Nachteile:
– nur für kleinere Aufpumparbeiten geeignet
– nur für Heim- und Hobby geeignet

ölfreier Kompressor

  • kein Schmiermittel
  • kein Ölwechsel nötig
  • eingeschränkte Leistungsfähigkeit
  • Inbetriebnahme nur für begrenzten Zeitraum, da er sonst zu heiß wird
  • zum Lackieren geeignet, da bei dieser Arbeit kein Öl austreten darf

Vorteile:
– kein Ölwechsel notwendig
– ideal für Lackierarbeiten oder für Aufpumparbeiten (Reifen, Bälle usw.)

Nachteile:
– für längere Nutzung ungeeignet
– ölfreie Kompressoren mit hoher Leistung sind sehr teuer
– nicht zum Arbeiten mit Druckluftwerkzeugen geeignet

ölgeschmierter Kompressor

  • für längere und intensive Nutzung geeignet
  • Ölwechsel 1x jährlich
  • permanent Öl in der Druckluft vorhanden – bei vielen Anwendungen von Vorteil da das Öl gleichzeitig zum Schmieren von Druckluftwerkzeugen eingesetzt werden kann

Vorteile:
– für längere Arbeiten geeignet
– kann zum Schmieren von Geräten eingesetzt werden

Nachteile:
– Öl muss einmal im Jahr gewechselt werden
– kann nicht für Arbeiten eingesetzt werden, bei denen Öl in der Druckluft nicht erwünscht ist z.B. lackieren

Leiser Kompressor

  • Lautstärke zwischen 50 und 60 dB
  • halb so laut wie ein herkömmlicher Kompressor mit ca. 95 dB.
  • für private Nutzung z.B. in Mietwohnung geeignet
  • seltener am Markt zu finden

Vorteile:
– sehr leise
– Kann auch in Mietshäusern eingesetzt werden

Nachteile:
– geringe Leistungsfähigkeit
– begrenzter Markt


4. Wartung von Kompressoren

1. Kondensaat ablassen

  • Kondensaat entsteht durch die Herstellung von Druckluft
  • regelmäßiges Ablassen bei häufigem Gebrauch empfohlen
  • lange Lebenssdauer und Funktionstüchtigkeit wird so gewährleistet
  • Ventil vorsichitg öffnen

2. Kondensaat umweltgerecht entsorgen

  • Sondermüll (nicht im Hausmüll entsorgen, da Schadstoffe enthalten sind)

3. Ansaugfilter reinigen

4. Filter austauschen

  • ca- 1x pro jahr nötig

Ölgeschmierte Kompressoren müssen regelmäßig kontrolliert und nachgefüllt werden.


5. Worauf beim Gebrauch von Druckluftkompressoren zu achten ist?

Achten Sie auf den Stromanschluss der zur Verfügung steht. Nur mit passendem Druckluftkompressor-Anschluss können die Geräte problemlos betrieben werden und ihre volle Leistung zeigen. Außerdem muss für eine ausreichende Lüftung gesorgt werden, da die Geräte 100% der Leistung in Wärme umwandeln. Nutzen Sie einen Druckluftkompressor demzufolge nie in einem abgeschlossenen Raum. Arbeiten Sie mit hitzebeständigen Arbeitsschutzhandschuhen, die Geräte entwickeln während des Betriebes schnell Temperaturen bis zu 180 Grad. Berühren Sie den Kompressor darüber hinaus nur an den vorgesehenen Halterungen bzw. am Bedienfeld.


6. Ursachen und Fehlerbehebung

Wenn Ihr Druckluftkompressor nicht anspringt kann das folgende Ursachen haben:

Ursache Fehlerbehebung
Überhitzungsschutz greift Kompressor abkühlen lassen, Unterspannung und Phasenausfall prüfen
Hauptsicherung fällt aus Sicherungen und Kabel prüfen
Defekte Kontakte in Schutzschalter oder Schutzspule Austausch der defekten Teile
Behälterdruck > Einschaltdruck Druckluft ablassen bis sich der Kompressor selbst wieder einschaltet


7. Checkliste

  Für was soll der Kompressor hauptsächlich genutzt werden?
  Was möchte ich maximal ausgeben?
  Dauer und Häufigkeit der Inbetriebnahme?
  Ist ein ölgeschmiertes Modell nötig? z.bsp. für die Arbeit mit   Druckluftwerkzeugen?
  Ist ein ölfreies Modell nötig? z.bsp. für häufige Lackierarbeiten?
  Aufgrund der Wohnsituation – ist ein leises und mobiles Gerät nötig?


8. Unsere Empfehlungen:

Technische Details

POWX1705 – 79,99€
Leistung: 1,5 PS
Drehzahl: 3.400 U/min
Max. Aufblasdruck: 3 bar / 43 PSI
Max. Betriebsdruck: 8 bar / 116 PSI
Der tragbare Druckluft Kompressor ist ideal um Autoreifen, Fahrradreifen, Bälle, Gästebett, Matratzen oder ähnliches aufzupumpen.
Technische Details

POWX1721 – 99,89€
Leistung: 1,5 PS
Drehzahl: 3.400 U/min
Nenndruck: 8 bar
Dieser leistungsstarke und universell einsetzbare Druckluft Kompressor eignet sich für alle Druckluft-Arbeiten im stationären oder mobilen Einsatz.

 

Technische Details

POWX1723 – 124,95€
Leistung: 1,5 PS
Drehzahl: 3.400 U/min
Max. Druck (regelbar): 8 bar / 116 PSI
Ein flexibles Druckluftgerät mir Rädern, welches stationär universell einsetzbar ist.

 

Technische Details

POWX1750 – 167,89€
Leistung: 2 PS
Drehzahl: 3.400 U/min
Max. Druck (regelbar): 10 bar / 145 PSI
Flexibler Druckluft Kompressor mir Rädern und geringem Platzbedarf (34 x 34 cm Standfläche) welches stationär universell einsetzbar ist.

Zubehör für Kompressoren und Druckluftgeräte finden Sie hier:

 

Richtig Holz spalten – gewusst wie!

Der Holzfällerlook mit Flannelhemd und Vollbart mag zwar wieder populär sein, doch die Wenigsten haben schon einmal eine Axt zur Hand genommen und damit Holz gehackt. Zeit, es zu lernen und sich den ganz besonderen Respekt im Freundes- und Bekanntenkreis zu sichern! Wir haben eine kleine Anleitung zusammengestellt, die es Ihnen ermöglicht, neue Scheite für Ihren Kamin aus eigener Kraft zu gewinnen.

Axt, Holz

Die Vorbereitung

Zunächst benötigen Sie natürlich eine vernünftige Axt. Universaläxte haben einen dünnen, breit geschmiedeten Kopf und sind vor allem für frisches, harziges Holz geeignet. Es gibt jedoch auch spezielle Spaltäxte, deren Kopf an der Schneide breiter wird und somit das Element wie ein Keil auseinanderdrückt. Für größere Projekte oder Obstbaumholz benötigen Sie unter Umständen sogar zusätzliche Keile und einen großen Hammer, doch fangen wir zunächst klein an.

Kreator,Universal Axt

Sollte Ihnen kein Baumstumpf zur Verfügung stehen, so werden Sie einen Hack- bzw. Spaltklotz benötigen. Dieser dient als Unterlage für den Spaltprozess und schont Ihr Werkzeug. Generell sollte er ähnliche Eigenschaften aufweisen, wie ein Baumstumpf: festes Stammholz, das nicht so einfach mitgespalten wird, und eine breite, flache Oberseite.

Wer seinen Rücken schonen möchte und gerne schnell arbeitet, kann noch zu folgendem Trick greifen: Sie benötigen einen alten Autoreifen, den sie auf Ihrem Klotz festnageln. Es entsteht eine schüsselförmige Arbeitsfläche, die die gespaltenen Elemente am Herunterfallen hindert. Somit müssen Sie sich nicht nach jedem Schlag bücken und sparen dabei noch eine Menge Zeit.

Ihre Arbeit mit einem scharfen Beil ist nicht nur aufgrund des Werkzeugs selbst gefährlich. Sie produziert viele Splitter, welche kreuz und quer durch die Luft schleudern werden. Tragen Sie daher auf jeden Fall eine Schutzbrille oder einen Helm mit entsprechendem Visier. Rutschfeste Handschuhe und Stahlkappenschuhe sind ebenfalls absolute Pflicht, um das Verletzungsrisiko auf ein Minimum zu reduzieren.

Professionelles Holz spalten

Die körperliche Anstrengung des Hackprozesses kann Sie schnell erschöpfen lassen, doch mit der richtigen Arbeitsweise können Sie Ihre Muskeln ein wenig entlasten: Holz lässt sie nämlich einfacher entlang der Faser spalten. Jeder Baumstamm wird von einem sogenannten Hauptriss durchlaufen. Suchen Sie diesen zuerst an jedem Stammteil in Form eines feinen Risses. Genau hier können Sie wortwörtlich zuschlagen.

Hierzu bedarf es einer optimierten Körperhaltung. Mit schulterbreit gespreizten Beinen sollten Sie sich vor den Klotz stellen, die Axt mittig mit beiden Händen fest vor sich führen und nach einem Ausholen über den eigenen Kopf hinweg mit aller Kraft auf das Holzscheit schlagen.

Weiterhin empfiehlt es sich diese Arbeit trotz aller Erschöpfung nicht einzuteilen: Je länger das frisch geschlagene Holz trocknet, des resistenter wird es sich gegen Ihre Axt erweisen. Versuchen Sie daher am besten alles in einem Rutsch als persönliches Wochenend-Workout abzuarbeiten.

Vermeiden Sie es in jedem Fall, Ihre Axt seitlich zu hebeln, sollte sie einmal feststecken. Hierdurch löst sich auf Dauer der Axtkopf vom Stiel. Nur eine Vor- und Zurückbewegung des Stiels sollte zur Befreiung einer verklemmten Schneide genutzt werden.

Werkzeugpflege

Wie andere Werkzeuge auch, muss die Axt nach intensiver Nutzung ein wenig gewartet werden, um eine hohe Nutzungsdauer garantieren zu können. Bevor Sie sie für längere Zeit einlagern, sollten sie die Schneide nämlich mit Öl behandeln, um der Rostbildung vorzubeugen. Dem Abstumpfen der Schneide wirkt man mit einfachem Schleifen entgegen. Vor der Wiederverwendung sollten dann zur Ihrer eigenen Sicherheit vor allem die Verbindung zwischen Stiel und Kopf überprüft und die Schneide auf Risse und Fragmente hin untersucht werden.

Lust bekommen sich selbst einmal an dieser Arbeit zu versuchen? In unserem Shop finden Sie hochwertige Äxte, mit denen Sie sofort durchstarten können.

 

Gut Holz wünscht Ihr anndora-Team

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dieser 10 jährigen Garantie-Laufzeit haben Sie die Möglichkeit, den Artikel an die anndora GmbH zurück zu senden.

Wir werden dann alles Nötige für Sie in die Wege leiten.

Der Unterschied zwischen Axt und Beil

Für den ambitionierten Gärtner ist sie unerlässlich – die Axt. Sobald es um das Auslichten von Bäumen geht, das Zerteilen von Wurzeln oder wenn Kaminholz benötigt wird, muss eine Axt griffbereit sein. Doch welche Axt ist für welche Tätigkeit am Besten geeignet. Ist eine Axt auch gleichzeitig ein Beil und welche verschiedenen Arten dieses Handwerkzeugs gibt es überhaupt?

Wir möchten Sie über die verschiedenen Arten von Äxten und Beilen informieren, deren Verwendung erläutern und geben Tipps zum sicheren Umgang, sowie zur Pflege der Werkzeuge.

Unterschied zwischen Axt und Beil

Axt und Beil werden meist in einem Atemzug genannt, allerdings besteht hier ein Unterschied. Die Axt ist im Vergleich zum Beil größer und wird zweihändig geführt, zum Beispiel beim Holz hacken. Das Beil dagegen ist kompakter und kann auch einhändig benutzt werden.

Worauf man beim Kauf achten sollte

Je nachdem für was die Axt benötigt wird, ist der Keilwinkel entscheidend. So nimmt man z.B. zum Spalten von Brennholz einen Winkel von 20-30°. Weniger als 10° beträgt der Winkel bei Äxten, die zum Zerkleinern von Wurzelwerk o.ä. genutzt werden. Hier verläuft die Schneide in Bewegungsrichtung und parallel zum Stiel. Es gibt auch Modelle, bei denen die Schneide quer verläuft, diese nennt man Dechsel. Eine Axt besteht aus einem stabilen Schaft und einem sehr stabilen Kopf. Hier sollte wirklich darauf geachtet werden, das beide Komponenten weder wackeln, noch Unebenheiten aufweisen. Schartige Ecken und Kanten sollte die Axt weder am Kopf, noch am Griff besitzen – das zeugt von minderer Qualität. Der ballige Anschliff der Äxte dient zum Spalten, der Messeranschliff eher zum Schneiden.
Das Schärfen ist dank des balligen Anschliffes nicht so oft nötig.

Oft werden Modelle mit Stielen aus Holz angeboten, aber immer häufiger findet man glasfaserverstärkte Griffe. Diese liegen ergonomisch in der Hand und sind sehr stabil. So bekommt man beim Spalten, Fällen, Zerkleinern ein sichereres Gefühl.

Die gängigsten Modelle

Universalaxt / Universalaxt mit Hammer:

  • ideal zum Entasten, Hacken, Spalten, Wurzelwerk entfernen, Bäume fällen
  • charakteristisch ist das breite Blatt
  • ausbalancierter Schwerpunkt in Nähe des Axtkopfes
  • erhöhte Schlag- und Spaltkraft

Spaltaxt:

  • konkave Kopfform
  • Schneide geht schnell in das Holz, die breitere Stelle spaltet es
  • ideal zum Spalten von Holz
  • fein geschliffener Kopf /Schneide

Forstaxt:

  • schneidet quer zur Holzfaser
  • Stiellängen ab 26 cm

Zimmermannsaxt:

  • handliche Größe zum Zimmern, Holzkunst
  • verschieden Arten auf dem Markt
Pflegehinweise
  • nach der Arbeit von Schmutz befreien
  • regelmäßig Ölen
  • regelmäßiges Nachschleifen – (dafür gibt es spezielle Axtschleifer)
  • wenn vorhanden Klingenschutz aufsetzen – vorher Schneide trocknen
  • an einem trockenen Ort aufbewahren, dass sich der Axtkopf nicht zusammenzieht

Wir hoffen, Sie finden jetzt hier das passende Modell!

Bitwechsel beim Akkuschrauber

Wir melden uns mit einem Neuen und zugleich auch mit dem ersten Blogeintrag in diesem Jahr zurück. Es dreht sich diesmal um den Bitwechsel beim Akkuschrauber. Kurz und knapp haben wir die zu beachtenden Schritte verfasst, für einen schnellen und unkomplizierten Bitwechsel.

Bitwechsel-Anleitung

  1. Als erstes wird die Bitverlängerung zurück geschoben, in Richtung Akkuschrauber. Das Bit wird somit weiter aus dem Bithalter geschoben. Trotzdem steckt es noch in der Halterung fest, da es von einem Magneten fixiert wird.
    Mit leichtem Druck kann das Bit dann aus der Halterung herausgenommen werden.
  2. Im nächsten Schritt wird das Bit in die Bithalterung eingesetzt. Dank des innenliegenden Magneten wird es darin exakt fixiert.
  3. Im letzten Schritt wird das Bit in die Halterung zurückgedrückt. Das sorgt für einen sicheren Halt beim Schrauben.
    Das es fest in der Bithalterung verankert ist, bestätigt das Klicken.

Falls Sie beim Bitwechsel bemerken, dass Sie keine Bits mehr vorrätig haben, schauen Sie doch gleich in unserem Online-Shop vorbei. Dort finden Sie bestimmt die passenden Bits für Ihren Akkuschrauber.

Powerplus One fits all: Lithium Ionen Akku

Einer für alle – ist das Motto der Powerplus One fits all Serie.
Die Geräte diese Serie werden alle mit dem leistungsstarken 18 Volt Lithium Ionen Akku betrieben.

was ist ein Lithium Ionen Akku?

Lithium Ionen Akkus besitzen eine hohe Leistungsdichte die mit mehreren 1000W/kg höher ist als bei herkömmlichen Akkus. Weiterhin sind Temperaturbeständigkeit, eine lange Lebensdauer und der nicht vorhandene Memory Effekt wichtige Punkte, die diesen Akku so einzigartig machen.

Was ist der unterschied und welche Geräte passen dazu?

Die Akkus haben eine Lebensdauer von ungefähr 20.000 Ladezyklen. Sie werden insbesondere bei Laptops und Handys eingesetzt und sind auch ideal für Elektrogeräte.

Spannung: 18 Volt
Ladezeit: 1 h
Power Input: 1500 mAh
lange Lebensdauer
keine Selbstentladung
geringes Gewicht

Akku für Werkzeuge passt bei: Akku für Gartengeräte passt bei:

– POWX0070LI: Bohrschrauber
– POWX0074LI: Schlagschrauber
– POWX0076LI: Handkreissäge
– POWX0079LI: Winkelschleifer
– POWX0090LI: LED Lampe

– POWXG8010LI: Rasentrimmer

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One fits all Akku für Gartengeräte

Verwendung einer Schlagschnur

Wenn Sie präzise arbeiten möchten, ohne dabei auf die schiefe Bahn zu geraten, dann ist die Schlagschnur genau das richtige Hilfsmittel für Sie.

Die gute alte Wasserwaage leistet ähnliche Dienste, allerdings ist sie nicht so flexibel einsetzbar wie die Schlagschnur. Denn diese kann an einer Libelle einfach an Nägeln, Ecken, Schrauben oder Ähnlichem befestigt werden, so benötigen Sie keine Hilfe und haben noch eine freie Hand.

Was ist eine Schlagschnur?

Die Schlagschnur (Markierschnur) ist ein Hilfsmittel, um längere, gerade Linien zu erzeugen. Üblicherweise wird sie im Innenausbau, im Holzbau und bei der Erstellung der Haustechnik benutzt.

Wofür wird Sie verwendet?

Sie ist das ideale Werkzeug, z.B. bei einem Dachüberstand, um eine exakt gerade Linie über eine längere Distanz zu erzeugen. Das Arbeiten mit langen Schienen oder Linealen ist bei einer Schnittlänge von über 5 Metern nicht sehr vorteilhaft. Daher kommt die Schlagschnur zum Einsatz. Das Gehäuse kann dabei auch als Lot verwendet werden.

Wie funktioniert eine Schlagschnur?

Die exakte Anwendung beschreiben wir Euch in unserer Schritt für Schritt Anleitung:

Anzeichnen
Als erstes werden die Schnittpunkte ausgemessen und markiert.

Schlagschnur spannen
An einem Schnittpunkt wird ein Nagel eingeschlagen, wo die Schlagschnur eingehängt wird.

Schlagschnur über gesamte Länge spannen
Die Schlagschnur wird über die gesamte Länge ausgezogen und bis zur zweiten Markierung straff gespannt.

Hochziehen – loslassen und der Strich ist da
Die Schlagschnur liegt jetzt straff auf den Brettern auf. Sie wird einmal mit dem Finger nach oben gezogen und wieder schnell zurück gelassen.

Gerade Markierung des Schnittes
Die Farbe der Schlagschnur ist auf die Bretter übertragen worden. Eine exakt, gerade Linie wurde eingezeichnet.

Die Handkreissäge kommt zum Einsatz
Jetzt braucht man nur noch entlang der Linie zu sägen. Hier für ist die Handkreissäge eine gute Wahl.

Mit dieser Kreissäge lässt sich der Schnitt exakt ausführen.
Wenn Sie nach unserem Blogartikel neugierig geworden sind und sich damit die Arbeit erleichtern wollen, dann finden Sie diese hier.

Kreator, Schlagschnur, KRT708001

Kreator, Schlagschnur, KRT708001

Brunnen bauen mit dem Erdbohrer

Wer seinen Garten zum Frühjahr mit einem hübschen Brunnen schmücken will, der benötigt die richtigen Geräte, wie z.B. einen Erdbohrer und schon ist der Brunnenbau ganz leicht selbst gemacht! Zugegeben, man benötigt einiges an Gerät, an Muskel- und Manneskraft, aber es lohnt sich und außerdem ist Do it yourself schwer angesagt.

Schritt für Schritt zum eigenen Brunnen

Je nachdem für welche Zwecke Ihr den Brunnen nutzen möchtet, gilt es einiges zu beachten:

  1. örtliche Bedingungen prüfen
  2. den Brunnenbau der unteren Wasserbehörde melden
  3. wird das geförderte Grundwasser an Dritte abgegeben, ist der Bau erlaubnispflichtig
  4. Merkblätter dazu findet Ihr bei der zuständigen kommunalen Behörde

Bevor es los geht, solltet Ihr auf Nummer sicher gehen, dass sich keine Elektro- oder Gasleitungen im Bohrbereich befinden. Außerdem sollte eine Schadstoffbelastung des Grundwassers ausgeschlossen werden. Auskunft über die Bodenbeschaffenheit etc. geben Euch ebenfalls die kommunalen Behörden. Die Grundwasserschicht sollte idealerweise bei 7-8 m beginnen.

Ist das alles geklärt benötigt Ihr folgende Werkzeuge:

  • Erdbohrer (mit einem Motorbetriebenem geht das viel leichter und schneller)
  • Kiespumpe/Ventilbohrer (fördert später das Bohrgut empor)
  • Dreibock

Anleitung

Graben des Brunnenlochs

Nachdem die richtige Stelle gefunden ist, wird mit dem Spaten ein Loch vorgegraben. Nun den Erdbohrer ansetzen und im Uhrzeigersinn drehen, bis die Bohrspindel komplett eingedreht ist. Wenn Ihr den Bohrer dann wieder aus dem Loch zieht, wird das Erdreich mit hinauf befördert und Euer Loch ist fertig. Nun müsst Ihr bis zur Wasserschicht weiter graben – daher eignet sich ein motorbetriebener Erdbohrer, so schont man die Kräfte und den Rücken.

Befestigen des Brunnenlochs

Wenn Ihr an der wasserführenden Schicht angekommen seid, wird das Erdreich immer wieder zusammenfallen, das ist normal. Daher beginnt nun die Arbeit mit der Kiespumpe und das Loch wird mit einem Rohr versehen. Dafür eignet sich günstiges Kanalgrundrohr, das sollte etwas länger als die Bohrlochtiefe sein. Zum Fixieren der Verbindungsstücke einfach Gewebeklebeband nehmen. Am unteren Ende des Rohres macht Ihr am besten einige Schlitze, so kann das Wasser besser einfließen. Wem das DIY Rohr zu aufwendig ist, der greift auf ein spezielles Brunnenrohr zurück – dieses ist bereits mit einem Filter versehen.

Fluten des Brunnenlochs

Der Wasserstand wird am Anfang noch gering sein, daher könnt Ihr das Loch mit Eurem Gartenschlauch fluten. Die Kiespumpe kann dann herabgelassen werden (mit Hilfe des Dreibocks) und wird auf- und ab bewegt. Wenn die Pumpe nach unten rutscht dann füllt Sie sich mit Sand, Kies etc. nun müsst Ihr sie mit einem Ruck wieder hinauf ziehen und nach jedem Tauchgang entleeren. Das bedeutet Futter für die Muskeln, bewegt aber auch das Rohr immer weiter nach unten – zur Hilfe könnt Ihr das Rohr noch etwas weiter hinunter drücken. Steht dann das Wasser ca. 2-3 m im Bohrloch ist der Brunnen fertig vorbereitet. Pumpt jetzt das Loch mehere Stunden vom Sand frei, senkt den Sauger dabei nicht bis zum Boden herab.

Montage der Pumpe

Nun muss noch die Pumpe montiert werden. Hier gibt es je nach Tiefe verschiedene Modelle: Saugpumpe, Handschwengelpumpe, Tiefbrunnenpumpe – die beiden Letzteren werden direkt in das Bohrloch hinab gesenkt. Für die Handschwengelpumpe dagegen, benötigt man ein Fundament.

Viel zu tun! Aber es lohnt sich – und es geht mit den richtigen Geräten auch leicht von der Hand. Wer sich nicht traut, der lässt den Profi ran und nutzt den Erdbohrer zum Setzen von Zäunen oder Pfalzlöchern für Bäume, Sträucher etc. .

Vorteile – Erdbohrer

Der VARO Powerplus XG Erdbohrer ist ein elektrisches Erdlochbohrgerät, mit dem ohne großen Kraftaufwand gebohrt wird. Er zeichnet sich durch seinen großen Haltebügel und rutschfeste Griffe für sicheres und ergonomisches Arbeiten aus. Ebenfalls besitzt dieser Erdbohrer eine Einschaltsperre, die ein unbeabsichtigtes Starten des Gerätes verhindert. Er hat ein wartungsfreies Spezialgetriebe und einen 1.200 Watt kräftigen Motor.

Fazit

Als abschließendes Fazit kann man sagen, dass er ein hochwertiger und unverzichtbarer Helfer bei Bohrungen ins Erdreich und für Hobby-Gärtner ist. Der Frühling naht, also setzt neue Zäune oder pflanzt Bäume und Sträucher. Mit diesem Helfer kein Problem mehr.

Also schaut in unserem Shop vorbei!